Macquarie schließt ersten Infrastructure Secondaries Fund mit über 700 Mio. US-Dollar Kapitalzusagen

Macquarie Asset Management hat das Closing seines ersten Infrastructure Secondaries Fund mit Kapitalzusagen in Höhe von 711 Mio. US-Dollar bekannt gegeben. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung erklärte, beteiligten sich institutionelle Investoren weltweit: darunter Pensionsfonds, Family Offices und Versicherungen.

Real Assets

31.07.2025 14:26 Uhr

Erster Secondaries-Fonds für Infrastrukturanlagen

Mit dem Macquarie Alliance Partners Infrastructure Fund (MAPIF) betritt Macquarie Asset Management erstmals das Segment der Infrastructure Secondaries. Der Fonds verfolgt einen selektiven Investmentansatz, der auf hochwertige Vermögenswerte, Sektoren und Manager fokussiert ist. MAPIF unterscheidet sich laut Anbieter durch eine spezialisierte Secondaries-Strategie von marktüblichen Generalisten-Ansätzen.

Breite Investorenbasis aus drei Weltregionen

MAPIF konnte Kapitalzusagen in Höhe von insgesamt 711 Mio. US-Dollar einsammeln. Diese Summe setzt sich aus dem Hauptfonds sowie mehreren Separately Managed Accounts (SMAs) zusammen. Die Investorenbasis umfasst Pensionskassen, Family Offices und Versicherungen aus der EMEA-Region, dem asiatisch-pazifischen Raum und Nord- sowie Südamerika.

Fokus auf Liquidität und J-Curve-Minderung

„Während unsere Kunden weiterhin Kapital in Infrastruktur allokieren, werden Liquidität und J-Curve-Minderung für LPs zunehmend wichtiger und auch GPs suchen vermehrt nach Liquiditätslösungen für ihre Investoren“, sagte Wandy Hoh, Head of Secondaries bei Macquarie Asset Management.

Langjährige Infrastruktur-Expertise

Macquarie Asset Management verwaltet laut eigenen Angaben ein Vermögen von rund 588,1 Mrd. US-Dollar (Stand: 31. März 2025) und beschäftigt über 400 Infrastruktur-Investmentprofis in 34 Märkten. Die Infrastruktur-Investmenthistorie des Unternehmens reicht über drei Jahrzehnte zurück.

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