Höhere Co-Investment-Anteile für Evergreen-Vehikel
Die 2023 aufgelegten, laufzeitoffenen „K-Series“-Fonds, die bislang knapp 12 Milliarden US-Dollar eingesammelt haben, dürfen künftig bis zu rund 20% des Eigenkapitals einzelner Deals zeichnen. Zuvor lag die Obergrenze für verbundene Vehikel, darunter auch Mitarbeiterbeteiligungen, bei 7,5%.
Um diese Änderung umzusetzen, hat KKR nach Angaben der Financial Times bereits die Investoren seines jüngst geschlossenen European Fund VI (8 Mrd. USD) eingebunden und strebt ähnliche Regelungen für neue Flaggschiff-Fonds wie den North American Buyout Fund XIV an. Ziel ist es, den Evergreen-Fonds umfangreichere Co-Investments neben klassischen, geschlossenen Fonds zu ermöglichen.
Privatanleger gewinnen an Bedeutung im Private Equity
Obwohl einige Limited Partners zunächst Vorbehalte äußerten, haben die meisten der Anpassung zugestimmt. Größere Allokationen in Evergreen-Strukturen könnten KKRs Position in wettbewerbsintensiven Transaktionen stärken - insbesondere vor dem Hintergrund gestiegener Zinsen und höherer Eigenkapitalquoten bei Übernahmen.
Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund regulatorischer Entwicklungen in den USA, die künftig den Zugang zu alternativen Anlagen für Privatanleger im Altersvorsorgesystem erleichtern könnten.
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