Überarbeitung der Regularien innerhalb von sechs Monaten
Laut der Anordnung soll das US-Arbeitsministerium innerhalb von sechs Monaten seine bestehenden Richtlinien zur Berücksichtigung alternativer Investments in Altersvorsorgeplänen nach dem Employee Retirement Income Security Act (ERISA) überprüfen. Gleichzeitig soll es Klarheit über die Treuepflichten von Planverwaltern schaffen, die Fonds mit alternativen Anlagen anbieten.
Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer wurde beauftragt, mit dem Finanzministerium, der SEC und anderen Regulierungsbehörden zusammenzuarbeiten, um mögliche Regeländerungen auszuloten. Ziel ist es, den Zugang zu alternativen Anlagen in durch Teilnehmer gesteuerten Altersvorsorgeplänen zu erleichtern. Die SEC soll dabei insbesondere die Integration dieser Anlageklassen in das bestehende System unterstützen.
Rückkehr zu früherer Trump-Politik
Die Initiative knüpft an Trumps erste Amtszeit an, in der das Arbeitsministerium bereits eine Öffnung von 401(k)-Plänen für Private Equity zugelassen hatte. Diese Regelung wurde unter der Biden-Regierung wieder rückgängig gemacht.
Suche nach neuen Kapitalquellen
Private Equity-Gesellschaften sind derzeit verstärkt auf der Suche nach neuen Kapitalquellen, da viele institutionelle Investoren ihre Zielallokationen bereits erreicht haben. Gleichzeitig ist das Dealmaking rückläufig, und Ausschüttungen bleiben hinter den Erwartungen zurück. Befürworter der Maßnahme verweisen auf mögliche Diversifikations- und Renditechancen für Sparer - bei allerdings erhöhtem Risiko und höheren Kosten.
Die Entscheidung steht auch im Einklang mit Trumps prononciert krypto-freundlicher Agenda, die unter anderem die Einführung eines Bundesgesetzes zu Stablecoins und die Einrichtung einer staatlichen Bitcoin-Reserve umfasst.
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