Starke Nachfrage von institutionellen Investoren
Mit einem finalen Volumen von 825 Millionen Euro übertraf der „Golding Infrastructure 2022“ das ursprünglich angestrebte Ziel von 700 Millionen Euro deutlich. Der Fonds ist die fünfte Generation der Infrastrukturreihe und zählt zu den größten in der Geschichte von Golding Capital Partners. Rund ein Viertel der Mittel stammt von neuen institutionellen Investoren.
Portfolio bereits zu 80 Prozent aufgebaut
Der Fonds ist als Artikel-8-Fonds gemäß SFDR klassifiziert und investiert breit diversifiziert über Sektoren und Regionen. Zwölf von fünfzehn geplanten Investments sind bereits umgesetzt. Insgesamt wurden etwa 70 Einzelinvestments ausgewählt, langfristig werden über 200 erwartet. Weitere Investments sollen in den kommenden Monaten das Portfolio ergänzen, mit Fokus auf Resilienz und einem attraktiven Rendite-Risiko-Profil.
Zunehmende Bedeutung von Secondaries und Co-Investments
Im bisherigen Verlauf wurden vier LP-led-Secondary-Transaktionen realisiert, laut Golding durchweg mit attraktiven Preisnachlässen. Die Co-Investment-Quote liegt bei rund zehn Prozent, zwei Co-Investments wurden allein im ersten Halbjahr 2025 getätigt. Secondary-Transaktionen tragen zur Portfoliodiversifikation und Optimierung des Cashflow-Profils bei.
Marktumfeld bietet selektive Chancen
„Der Infrastrukturmarkt befindet sich derzeit in einer Phase besonderer Dynamik. Weniger verfügbares Kapital trifft auf anhaltend hohen Investitionsbedarf – das eröffnet attraktive Einstiegsmöglichkeiten und erlaubt zugleich größere Selektivität“, kommentierte Dr. Thilo Tecklenburg, Partner & Co-Head Infrastructure bei Golding. Die erste Ausschüttung sei innerhalb der nächsten sechs Monate geplant.
Managing Partner Hubertus Theile-Ochel betonte: „Gerade in anspruchsvollen Marktphasen bieten resiliente Infrastrukturlösungen Stabilität und attraktive Erträge. Der starke Zuspruch vieler neuer Investoren unterstreicht das Vertrauen in unseren Ansatz.“
Langjähriger Track Record im Infrastruktursegment
Seit dem Start des ersten Fonds „Golding Infrastructure 2013“ hat Golding seine Infrastrukturstrategie kontinuierlich weiterentwickelt, unter anderem durch die Optimierung des Cashflow-Profils sowie eine höhere Co-Investment- und Secondary-Quote. Die Grundstrategie der breiten Diversifikation über Sektoren, Transaktionen und Unternehmen blieb über alle fünf Generationen hinweg bestehen.
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