Wie Brookfield im Rahmen einer Mitteilung erklärte, liegt der Fokus des Programms auf der Entwicklung von Infrastruktur für künstliche Intelligenz – von Energieversorgung und Grundstücken bis hin zu Rechenzentren und spezialisierter Compute-Kapazität. Kernstück ist der Brookfield Artificial Intelligence Infrastructure Fund, der auf 10 Milliarden US-Dollar an Eigenkapitalzusagen abzielt. Bereits 5 Milliarden US-Dollar wurden von Brookfield, NVIDIA, der KIA sowie weiteren institutionellen Partnern zugesagt.
Investitionen in AI-Factories und Energieinfrastruktur
Geplant sind unter anderem Investitionen in sogenannte AI-Factories basierend auf dem DSX-Referenzdesign von NVIDIA sowie in maßgeschneiderte, netzunabhängige Energie- und Compute-Infrastruktur für Regierungen und multinationale Unternehmen. Brookfield verweist dabei auf seine Erfahrung im Infrastrukturausbau und betont, bereits mehr als 100 Milliarden US-Dollar in digitale Infrastruktur und erneuerbare Energien investiert zu haben.
Globale Partnerschaften und Energie-Deals
Im Rahmen des Vorhabens wurde zudem eine Rahmenvereinbarung mit Bloom Energy über 5 Milliarden US-Dollar für bis zu 1 Gigawatt an netzunabhängiger Stromversorgung geschlossen. Darüber hinaus wurden AI-Infrastrukturprojekte in Frankreich und Schweden mit einem potenziellen Volumen von bis zu 30 Milliarden US-Dollar angekündigt.
Neue Cloud-Plattform Radiant
Parallel hat Brookfield die Plattform „Radiant" ins Leben gerufen, einen NVIDIA Cloud Partner, der künftig AI-Factories aufbauen und nationale AI-Programme unterstützen soll. Ziel sei es, eine direkt einsatzfähige AI-Cloud bereitzustellen, so NVIDIA.
Brookfield schätzt den globalen Investitionsbedarf für den Aufbau AI-relevanter Infrastruktur in der kommenden Dekade auf rund 7 Billionen US-Dollar.
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