Struktureller Wandel im US-Aktienuniversum
Da wachstumsstarke Unternehmen zunehmend länger in privaten Märkten verbleiben, bilden reine Public-Equity-Indizes die US-Wirtschaftsrealität und Wertschöpfung nur noch unvollständig ab. Laut Angaben von OpenVC erreichen die beiden größten Venture-backed-Unternehmen der USA bereits Bewertungen von je über 850 Milliarden US-Dollar. „Wenn Sie die Entwicklung des US-Aktienmarktes ausschließlich anhand der Performance börsennotierter Unternehmen beurteilen, übersehen Sie einen wesentlichen Teil des Gesamtbildes“, begründet David Shapiro, Co-Gründer und CEO von OpenVC, die Notwendigkeit einer marktübergreifenden Lösung, insbesondere mit Blick auf die technologische Innovation im Bereich Künstliche Intelligenz.
Synthese aus Public Equity und Late-Stage Venture Capital
Das neue Barometer aggregiert Konstituenten aus dem NYSE U.S. 500 Index und dem NYSE OPEN Venture Capital Unicorn Index, welcher nicht-börsennotierte Marktteilnehmer ab einer Bewertung von 1 Milliarde US-Dollar erfasst. Die Auswahl der endgültigen 500 größten US-Unternehmen erfolgt auf Basis einer modifizierten, nicht um den Streubesitz bereinigten Market Capitalization.
Um die Investierbarkeit zu gewährleisten und regulatorische Liquiditätsvorgaben von Finanzprodukten zu erfüllen, implementiert die Methodik Caps für die Private-Market-Holdings. Wie der Indexanbieter dokumentiert, wird das Konstrukt von ICE Data Indices als Administrator täglich berechnet und jährlich neu gewichtet. Ziel ist es, die Grenze zwischen liquiden und illiquiden Assetklassen für Asset Manager und Produktemittenten transparent aufzulösen.
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