DACH-Region und Eigenprodukte stützen das Wachstum
Gemäß den Angaben des Unternehmens entfallen rund 40% der AuM und 37% der Kunden auf den DACH-Raum. Im ersten Halbjahr 2026 erzielte Moonfare in einem anspruchsvollen Marktumfeld Neuzuflüsse von insgesamt 313 Millionen Euro. Davon entfiel mit 62 Millionen Euro rund ein Fünftel auf firmeneigene Produkte. Diese Verdopplung der Zuflüsse in die eigenen Strategien beschleunigt die Transformation vom reinen Access-Anbieter hin zum eigenständigen Private-Markets-Investmentmanager. Die Plattform betreut aktuell über 5.600 Privatkunden sowie rund 350 Family Offices und UHNWIs.
Regulatorischer Ausbau und strenge Selektion
Flankiert wird das Erreichen des Meilensteins durch eine neue BaFin-Lizenz als unabhängiges Wertpapierinstitut nach dem WpIG. Diese berechtigt Moonfare künftig dazu, Anlageberatung und Portfoliomanagement anzubieten – Kernkomponenten für die geplante internationale Expansion. Gründer und Co-CEO Steffen Pauls sieht das Geschäftsmodell bestätigt: „In einem verhaltenen Fundraising-Markt konzentriert sich das Kapital und fließt zu Manager:innen, die die Disziplin haben, Nein zu sagen.“ Die Selektivität wird durch den Due-Diligence-Prozess unterstrichen, bei dem weniger als 5% der jährlich rund 500 geprüften Investmentopportunitäten den Weg auf die Plattform finden.
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