Zuflüsse über Analystenerwartungen
Wie Carlyle bekanntgab, lagen die Kapitalzusagen im zweiten Quartal deutlich über den von Visible Alpha prognostizierten 10,5 Mrd. US-Dollar. Zwar fiel das Neugeschäft etwas geringer aus als im Vorquartal, dennoch wuchs das verwaltete Vermögen (AUM) auf 465 Mrd. US-Dollar.
Erträge gestützt durch Credit und Secondaries
Die Fee-bezogenen Erträge stiegen im Jahresvergleich um 18% auf 323 Mio. US-Dollar. Ausschlaggebend dafür war das starke Wachstum in den Bereichen Private Credit und Secondaries. Besonders die Carlyle-Tochter AlpInvest, spezialisiert auf Secondaries, erzielte einen Umsatzanstieg von über 50% im Vergleich zum Vorjahresquartal.
Private Equity mit stabilen Exits
Während die Fee-Einnahmen im globalen Private-Equity-Segment leicht um unter 1% zurückgingen, generierte die Sparte dennoch 5,1 Mrd. US-Dollar an Exit-Erlösen im Quartal. Die gesamten Realisationen über Private Equity, Real Estate und Infrastruktur summierten sich im Jahresverlauf auf 21 Mrd. US-Dollar. Zu den markanten Exits zählten StandardAero und Forgital.
Starke Kursentwicklung im Vergleich zu Wettbewerbern
Trotz einer schwächeren Performance über einen Fünfjahreszeitraum im Vergleich zu Wettbewerbern wie Blackstone oder Apollo, legte die Carlyle-Aktie in den vergangenen zwölf Monaten über 50% zu und übertraf damit sowohl den S&P 500 als auch Konkurrenten wie KKR. Laut FactSet stufen inzwischen mehr als die Hälfte der Analysten die Aktie mit „Buy“ ein; der höchste Wert seit Ende 2023.
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