Track Record bleibt unverzichtbar
Die Research-Boutique Novantigo hat in ihrer Analyse “Private Assets in Private Wealth Portfolios: The Next Frontier of Growth” untersucht, wie Privatbanken und Vermögensverwalter Evergreen Funds auswählen. Demnach bleibt die historische Erfolgsbilanz eines Managers das wichtigste Selektionskriterium. Sie bildet die Grundlage für die Einschätzung von Kompetenz und Verlässlichkeit und wird von Fondsselektoren unverändert als Maßstab gesehen.

Markenreputation gewinnt rasant an Bedeutung
Neu ist, dass die Markenreputation inzwischen nahezu gleichauf mit dem Track Record rangiert. 68 % der befragten Fondsselektoren gaben an, dass sie die Stärke einer Marke als entscheidend bei der Auswahl sehen – ein deutlicher Anstieg gegenüber 58 % im Vorjahr. Marken fungieren damit als zusätzlicher Vertrauensanker, insbesondere in einem Marktsegment, das für viele Investoren noch jung ist.
Große Institute und regionale Unterschiede
Vor allem große Institute mit mehr als €100 Mrd. verwaltetem Vermögen verlassen sich stark auf etablierte Brands: 72 % der dort Befragten setzen die Markenstärke an oberste Stelle. Regional zeigen sich deutliche Unterschiede: In Deutschland, Frankreich und Italien messen Fondsselektoren der Reputation eines Managers deutlich mehr Gewicht bei als in anderen europäischen Märkten.
Fondsgröße verliert an Relevanz
Parallel verliert die Fondsgröße klar an Bedeutung. Nur noch 34 % der Befragten bewerten sie 2025 als wichtig, nach 46 % im Jahr zuvor. Der Grund: Mehrere Evergreen Funds haben die Marke von €1 Mrd. Assets under Management inzwischen problemlos überschritten, sodass die Größe kaum noch als Differenzierungsfaktor gilt.
Weitere Highlight-Erkenntnisse aus der Novantigo-Studie werden wir in den kommenden Tagen auf PrivateMarkets360 veröffentlichen.
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