Plattform für regulierten Sekundärhandel
Mit der Gründung der Private Market Xchange GmbH (PMX) entsteht eine eigenständige Infrastruktur für den Handel mit Private Markets-Produkten. Das Projekt wird federführend von der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG in Zusammenarbeit mit der BÖAG Börsen AG und weiteren Partnern aus dem Börsenumfeld realisiert. PMX geht aus der kürzlich übernommenen SideCaps GmbH hervor, einem Fintech mit Fokus auf softwaregestützte Blockhandelslösungen.
Die neue Plattform wird gezielt auf die regulatorischen und technischen Anforderungen von Private Markets-Transaktionen ausgerichtet und soll einen offenen, börslich regulierten Sekundärmarkt ermöglichen. Die Inbetriebnahme ist für Mitte 2026 geplant, die Anbindung erster Handelspartner beginnt bereits im Herbst 2025.
Erfahrenes Team mit Fintech-Hintergrund
Die operative Leitung übernimmt Julius Krieg, zuvor Mitgründer und CEO von SideCaps. Die technische Verantwortung liegt bei Gerhard Weiß, der bereits bei SideCaps für die Handelsinfrastruktur zuständig war. Ziel sei es, „die technische und prozessuale Infrastruktur für einen fairen, transparenten und liquiden Handel in einem bislang fragmentierten Marktsegment“ zu schaffen, so Krieg.
Einbindung in das Börsen-Ökosystem
PMX wird eng mit der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG, der BÖAG Börsen AG und dem Handelspartner mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG vernetzt. Laut Alex Gadeberg, Vorstand der Fondsbörse Deutschland, sei Private Markets ein struktureller Wachstumsmarkt. Die PMX ermögliche es, frühzeitig eine skalierbare Lösung für den regulierten Sekundärhandel zu etablieren.
Auch Sven Marxsen, Vorstand der BÖAG Börsen AG, sieht in der Plattform einen zukunftsweisenden Marktplatz und verweist auf das Zusammenspiel von klassischer Börsenkompetenz und digitaler Innovation.
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