Co-Investments für private Anleger:innen ab 1 Euro
NAO bringt sein App-basiertes Co-Investment-Modell nun auch auf den niederländischen Markt. Ab Oktober 2025 können dort Privatanleger*innen über die digitale Plattform ab einem Euro in eine kuratierte Auswahl alternativer Anlageklassen investieren. Angeboten werden unter anderem Private Equity, Private Debt, Venture Capital, Infrastruktur sowie Geldmarkt- und Hedgefonds. Die Nutzer*innen erhalten über die App Zugang zu institutionellen Strategien und können flexibel investieren - ähnlich wie beim Kauf eines ETFs.
„Niederländer*innen wollen selbstbestimmt investieren“
„Niederländerinnen und Niederländer sind finanzaffin und gegenüber innovativen Anlagelösungen in neuen Anlageklassen aufgeschlossen. Es herrscht eine ausgeprägte DIY-Mentalität beim Investieren“, erklärt Robin Binder, Gründer und CEO von NAO. „Niederländer*innen suchen nach transparenten sowie kostengünstigen Lösungen und möchten selbstbestimmt investieren. Gleichzeitig waren alternative Anlageklassen bislang institutionellen Investoren vorbehalten und Kleinanleger*innen nicht zugänglich. Diese Marktlücke adressieren wir gezielt.“
Großes Sparvolumen - wenig Allokation in Alternative Assets
Der niederländische Markt gilt als vermögensstark, aber wenig diversifiziert. Laut Zahlen der niederländischen Zentralbank (DNB) lag das durchschnittliche Pro-Kopf-Geldvermögen im Jahr 2023 bei über 117.000 Euro - rund 69 Prozent über dem deutschen Niveau. Insgesamt hielten niederländische Haushalte mehr als 600 Milliarden Euro auf Konten, davon fast 490 Milliarden Euro auf klassischen Sparkonten.
Gleichzeitig zeigt sich laut der Finanzaufsicht AFM ein wachsendes Interesse an Kapitalmarktinvestments: Im ersten Quartal 2025 investierte jeder vierte Haushalt in Wertpapiere - insgesamt 188,9 Milliarden Euro. Das Verhältnis von Sparguthaben zu Anlagevolumen verdeutlicht jedoch laut NAO ein ungenutztes Potenzial. Vor allem alternative Anlageklassen spielen bisher kaum eine Rolle im Portfolio privater Anleger*innen, obwohl sie laut NAO langfristig attraktive risikoadjustierte Renditen bieten und sich durch geringere Volatilität als Aktien auszeichnen können.
Dritter Marktstart innerhalb von zwei Jahren
Nach dem Start in Deutschland im Juni 2023 und der Expansion nach Österreich im August 2024 ist die Niederlande der dritte europäische Markt für NAO. Bereits tausende Nutzer*innen setzen laut Unternehmensangaben auf die Plattform für ihren langfristigen Vermögensaufbau. Weitere EU-Märkte sollen folgen, das kuratierte Investmentangebot soll kontinuierlich erweitert werden.
„Unsere Mission ist es, den Zugang zu Private Markets zu demokratisieren“, so Binder. Die NAO-App soll privaten Anleger:innen ermöglichen, sich direkt und unabhängig an institutionellen Investmentstrategien zu beteiligen - ohne Mindestanlagesummen im fünfstelligen Bereich oder komplexe Produktstrukturen.
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