Brookfield startet erstes Investment aus neuer AI-Infrastrukturstrategie
Der alternative Asset Manager Brookfield und der Brennstoffzellenhersteller Bloom Energy haben eine strategische Partnerschaft mit einem Volumen von bis zu 5 Milliarden US-Dollar bekannt gegeben. Ziel ist der Aufbau sogenannter AI-Factories, die die steigenden Energie- und Rechenanforderungen von Künstlicher Intelligenz adressieren sollen. Das teilten beide Unternehmen im Rahmen einer Pressemitteilung mit.
Onsite-Energieversorgung für AI-Rechenzentren
Im Rahmen der Partnerschaft wird Bloom Energy bevorzugter Anbieter für Onsite-Stromlösungen in Brookfields globalem AI-Infrastrukturportfolio. Brookfield plant, die Brennstoffzellentechnologie von Bloom mit einem Investitionsvolumen von bis zu 5 Milliarden US-Dollar einzusetzen. Erste gemeinsame Standorte, darunter ein Projekt in Europa, sollen noch 2025 bekannt gegeben werden.
Antwort auf wachsenden Energiebedarf durch AI
Laut Branchenprognosen wird der Strombedarf von AI-Rechenzentren in den USA bis 2035 auf über 100 Gigawatt steigen. Bloom Energy positioniert sich mit dezentralen, netzunabhängigen Energiequellen als Alternative zum klassischen Stromnetz. Die Systeme wurden bereits in Kooperationen mit Unternehmen wie American Electric Power, Equinix und Oracle implementiert.
Brookfields neue AI-Infrastrukturstrategie
Das Engagement markiert Brookfields erstes Investment im Rahmen einer dedizierten AI-Infrastrukturstrategie. Diese fokussiert sich auf Investitionen in große AI-Factories, Energie- und Recheninfrastruktur sowie strategisches Kapital. Brookfield verweist auf über 100 Milliarden US-Dollar an Investitionen in digitale Infrastruktur weltweit. Weitere relevante Beteiligungen umfassen unter anderem Compass Datacenters, Duke Energy Florida und eine Partnerschaft mit Google zur Lieferung von bis zu 3 GW Wasserkraft in den USA.
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