Blackstone hat bekannt gegeben, dass Franck Petitgas im Januar 2026 als Senior Managing Director und Vice Chairman Europe zum Unternehmen stoßen wird. Wie Blackstone im Rahmen einer Pressemitteilung erklärte, handelt es sich um eine neu geschaffene Position, in der Petitgas strategische Initiativen vorantreiben und die Zusammenarbeit mit Kunden und Führungskräften in Europa vertiefen soll.
Stephen A. Schwarzman, Mitbegründer, Chairman und CEO von Blackstone, erklärte: „Wir freuen uns, Franck bei Blackstone willkommen zu heißen. Seine Erfahrung auf höchster Ebene der internationalen Finanzwelt und seine starken Beziehungen in Europa werden unser Engagement in der Region vertiefen, während wir unsere Bestrebungen beschleunigen, großartige Unternehmen und kritische Infrastruktur zu finanzieren, aufzubauen und zu skalieren.“
Auch Petitgas selbst äußerte sich zu seinem Wechsel: „Ich bin überzeugt, dass Blackstone heute das einflussreichste Investmenthaus ist, das Kapital einsetzt, um einige der wichtigsten Investitionsbedarfe der Region zu adressieren. Ich freue mich sehr, diesem herausragenden Team beizutreten, um sein Engagement für Europa weiter zu stärken – und Wachstum, Innovation sowie langfristige Wertschöpfung in der gesamten Region zu unterstützen.“
Langjährige Erfahrung im Investment Banking
Petitgas war 30 Jahre bei Morgan Stanley tätig, unter anderem als Co-Head of Global Investment Banking und Head of Morgan Stanley International. Nach seinem Rückzug Anfang 2023 wurde er zum Chief Business Adviser des damaligen britischen Premierministers Rishi Sunak ernannt. Seit März 2024 ist er Mitglied des britischen Oberhauses.
Stärkung des europäischen Engagements
Blackstone ist seit über 25 Jahren in Europa aktiv und verwaltet aktuell europäische Vermögenswerte im Wert von über 350 Milliarden US-Dollar in den Bereichen Private Equity, Real Estate, Credit und Infrastructure. In den kommenden zehn Jahren sieht die Firma Investitionsmöglichkeiten in Europa von mehr als 500 Milliarden US-Dollar, getrieben durch Trends wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Elektrifizierung und Reindustrialisierung.
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