Neuer Investor für nächste Wachstumsphase
Interpath, eine auf Restrukturierung, Transaktionen und operative Wertsteigerung spezialisierte Beratungsfirma, befindet sich in exklusiven Verhandlungen mit Bridgepoint über den Verkauf einer Mehrheitsbeteiligung. Die geplante Transaktion würde den Ausstieg von H.I.G. Capital bedeuten, das Interpath seit dem Carve-out aus KPMG im Jahr 2021 begleitet hat. Über den Kaufpreis und weitere Details wurde Stillschweigen vereinbart.
Dynamische Entwicklung seit der Abspaltung
Seit der Gründung als unabhängige Plattform hat Interpath seine Marktposition deutlich ausgebaut. Das Unternehmen beschäftigt über 1.000 Mitarbeitende in zwölf Ländern und hat sein EBITDA laut eigenen Angaben mehr als verdoppelt. Neben dem traditionell konjunkturunabhängigen Restrukturierungsgeschäft wurde das Leistungsportfolio um Transaktions- und CFO-Services erweitert. Die Nachfrage nach unabhängiger Beratung und umfassender Execution-Kompetenz gilt als wichtiger Wachstumstreiber.
Globale Skalierung mit Bridgepoint
Die Partnerschaft mit Bridgepoint soll vor allem die internationale Expansion von Interpath voranbringen – sowohl organisch als auch durch gezielte Übernahmen. Weitere Ziele sind die Gewinnung von Top-Talenten und der Ausbau des Beratungsangebots an bestehenden Standorten. Bridgepoint bringt Erfahrung aus früheren Investments in Professional-Services-Firmen wie Alpha FMC, HKA oder ERM mit.
„Für Interpath bedeutet die Partnerschaft mit Bridgepoint den Beginn eines vielversprechenden neuen Abschnitts in unserer noch jungen Geschichte“, so Interpath-CEO Mark Raddan. „Bridgepoint unterstützt nicht nur unsere hohen Ambitionen, sondern teilt auch die Werte und die Kultur, die uns als Unternehmen ausmachen.“
Raddan ergänzte: „Wir danken H.I.G. für ihr Vertrauen, die Unterstützung und den Glauben an Interpath in den vergangenen fünf Jahren.“
Auch Bridgepoint sieht in Interpath eine Plattform mit erheblichem Skalierungspotenzial. „Unsere Vision für die nächste Wachstumsphase ist der Aufbau eines geographisch und inhaltlich noch breiter aufgestellten Geschäfts und damit verbunden der Gewinn weiterer Marktanteile von Wettbewerbern“, erklärte Charles Welham, Partner bei Bridgepoint.
Closing für Mitte 2026 geplant
Der Vollzug der Transaktion wird für das zweite oder dritte Quartal 2026 erwartet und steht unter Vorbehalt üblicher behördlicher Genehmigungen und arbeitsrechtlicher Verfahren. Interpath und Bridgepoint wurden im Rahmen des Prozesses von mehreren internationalen Kanzleien und Beratungshäusern begleitet.
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