Prime Capital übertrifft Zielmarke für zweiten Energie-Infrastruktur-Fonds

Der Frankfurter Asset-Manager Prime Capital hat das Fundraising für seinen „Prime Green Energy Infrastructure Fund II“ (PGEIF II) nahezu abgeschlossen. Mit einem Gesamtvolumen von rund einer Milliarde Euro, inklusive Co-Investments, liegt das Ergebnis deutlich über dem ursprünglichen Ziel.

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22.01.2026 08:48 Uhr
© Prime Capital
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Fokus auf Skandinavien und attraktive Renditechancen

Der PGEIF II setzt die Strategie seines Vorgängers fort und investiert in großflächige Projekte für erneuerbare Energien in ganz Europa. Ein besonderer geografischer Schwerpunkt liegt dabei auf Skandinavien, wo Prime Capital bereits zu den führenden Onshore-Windkraft-Investoren zählt. Die Anlagestrategie konzentriert sich auf Projekte mit niedrigen Stromgestehungskosten (LCOE) sowie auf Batteriespeicher und Technologien zur Energiewende, wie etwa grüne Kraftstoffe.

Das Management strebt für den Fonds eine Netto-Rendite (IRR) von 10 bis 12 % an. Dr. Mathias Bimberg, Head of Infrastructure, erläutert die strategische Ausrichtung: „Unsere Greenfield-Build-to-Core-Strategie, gepaart mit erzielbaren Skaleneffekten und den hervorragenden Windressourcen der Region, ermöglichte es uns, attraktive Investitionsrenditen zu erzielen.“ Zukünftig sollen verstärkt Investitionen in Batteriespeicher hinzukommen, in denen das Unternehmen erhebliche Renditepotenziale sieht.

Breite Investorenbasis und Nachhaltigkeit

Insgesamt 17 nationale und internationale Investoren beteiligen sich an dem Fonds. Rund 60 % der Zusagen stammen von Bestandsinvestoren, während 40 % von neuen Anlegern eingeworben wurden. Zu den namhaften Unterstützern gehört unter anderem der Europäische Investitionsfonds (EIF). Andreas Kalusche, CEO von Prime Capital, betont den Erfolg im aktuellen Marktumfeld: „Wir freuen uns sehr, dass wir im nach wie vor nicht ganz einfachen Fundraising-Umfeld mit dem 8. Closing unseres Fonds das Ziel von 1 Mrd. Euro, inkl. Co-Investments, übererfüllt haben.“

Der PGEIF II ist als Artikel-9-Fonds („dunkelgrün“) gemäß der EU-Offenlegungsverordnung klassifiziert. Damit erfüllt er höchste Transparenzstandards hinsichtlich ökologischer Nachhaltigkeit und leistet einen direkten Beitrag zu den EU-Klimazielen.

Technisches Know-how als Wettbewerbsvorteil

Ein zentraler Baustein für den Erfolg ist laut Unternehmen die hauseigene Expertise. Über die letzten 12 Jahre wurde ein Team aus Ingenieuren und technischen Experten aufgebaut, das die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt. Dr. Werner Goricki, CIO, erklärt: „Unser bewährtes Set-up ermöglicht es uns, in die gesamte Wertschöpfungskette der Energieinfrastruktur zu investieren, einschließlich Energieerzeugung, Energiespeicherung und Techniken der Energiewende.“

Mit dem frischen Kapital will Prime Capital seine Marktposition weiter festigen und die bereits gesicherte Projektpipeline zeitnah umsetzen.

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