Der auf Private-Equity-Secondaries spezialisierte Investmentmanager Montana Capital Partners (MCP) hat den erfolgreichen Abschluss seines sechsten Fonds, des MCP Opportunity Secondary Program VI (OSP VI), verkündet. Das Programmvolumen beläuft sich auf 1,4 Milliarden US-Dollar und erreicht damit das Niveau des Vorgängerfonds.
An der Kapitalaufnahme beteiligten sich sowohl neue renommierte institutionelle Investoren als auch langjährige Partner, darunter Staatsfonds, Pensionskassen, Versicherungen und Family Offices aus Europa, Asien, Nordamerika und dem Nahen Osten.
Fokus auf den Mittelstand und Relative-Value-Strategie
OSP VI verfolgt eine sogenannte Relative-Value-Strategie. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Transaktionen im mittelständischen Markt, die entweder von General Partnern oder Limited Partnern initiiert werden. Laut MCP-CEO Dr. Stephan Wessel ermöglicht die langjährige Erfahrung des Hauses, systematisch attraktive Chancen zu identifizieren: „OSP VI baut auf über zehn Jahren Erfahrung im Secondary-Markt auf, wodurch wir systematisch Relative-Value-Chancen bei Mid-Market-Private-Equity-Investments identifizieren können.“
Hohes Investitionstempo und strategische Plattform
Trotz des erst jetzt verkündeten finalen Closings ist der Fonds bereits aktiv: Mehr als 50 Prozent des Kapitals konnten bereits investiert werden. Zu den bisherigen Transaktionen zählt unter anderem ein Portfolioerwerb in Zusammenarbeit mit einem chinesischen Versicherer sowie eine bedeutende Transaktion mit Prudential Financial im Jahr 2025.
Das Closing markiert zudem den ersten erfolgreichen Fondsabschluss seit der Übernahme von MCP durch den globalen Asset Manager PGIM im Jahr 2021. Wessel betont die Vorteile dieser Verbindung: „Wir haben eine skalierbare Plattform entwickelt, die den Marktzugang für unser Secondary- und Primary-Geschäft mit der globalen Präsenz von PGIM zusammenführt“.
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