Der globale Vermögensverwalter Brigade Capital Management hat den erfolgreichen Abschluss seines ersten spezialisierten Private-Credit-Fonds bekannt gegeben. Der „Brigade Private Credit Solutions Fund“ konnte über eine Milliarde US-Dollar an investierbarem Kapital einsammeln. Damit übertraf das Fondsvolumen die ursprünglichen Erwartungen, getragen von einem breiten Spektrum internationaler institutioneller Investoren.
Fokus auf den unteren Mittelstand
Der Strategische Schwerpunkt des Fonds liegt auf vorrangig besicherten Direktkrediten (First Lien Direct Loans). Dabei konzentriert sich Brigade bewusst auf weniger effiziente Marktsegmente, insbesondere auf den unteren bis mittleren Markt sowie auf Kreditnehmer ohne klassischen Private-Equity-Sponsor. Das Unternehmen sieht in diesen Bereichen attraktive risikobereinigte Renditechancen, da sie weniger umkämpft sind als großvolumige Transaktionen.
Jenny Lee, Co-Leiterin für Private Credit bei Brigade, erklärt dazu: „Es gibt eine klare Komplexitätsprämie am Private-Credit-Markt, insbesondere in den Kanälen des unteren Mittelstands und bei Nicht-Sponsoren, die weniger wettbewerbsintensiv sind als größere Transaktionen.“
Expertise und Marktpositionierung
Brigade stützt sich bei der Verwaltung auf ein Team von 50 Investmentexperten. Ziel ist es, die Flexibilität und Schnelligkeit von Private-Credit-Lösungen mit der sektorspezifischen Expertise einer skalierten Kreditplattform zu kombinieren.
Jim Wolf, ebenfalls Co-Leiter für Private Credit, betont die Vorteile dieses Ansatzes: „Da hochwertige Kreditnehmer zunehmend die Geschwindigkeit, Sicherheit und Flexibilität von Private-Credit-Lösungen schätzen, sehen wir unser Angebot als besonders gut positioniert an, um ihre sich entwickelnden Bedürfnisse zu erfüllen.“
Donald E. Morgan III, CIO und Managing Partner von Brigade, wertet den erfolgreichen Abschluss als Vertrauensbeweis der Anleger in den disziplinierten Investmentansatz des Hauses.
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