Die global agierende Investmentfirma Battery Ventures hat den Abschluss ihres neuen Fonds in Höhe von 3,25 Milliarden US-Dollar bekannt gegeben. Trotz eines dynamischen Marktumfelds war der Fonds überzeichnet. Das Kapital soll dazu dienen, Technologieunternehmen in unterschiedlichen Stadien – von der frühen Phase über Wachstumsfinanzierungen bis hin zu Übernahmen – zu unterstützen. Geografisch konzentriert sich die Firma dabei primär auf die USA, Europa und Israel.
Fokus auf KI und Software-Infrastruktur
Ein zentraler Treiber für die neue Finanzierungsrunde ist der technologische Wandel durch Künstliche Intelligenz. Michael Brown, General Partner bei Battery, betont die Relevanz dieser Entwicklung: „KI läutet eine der folgenreichsten Ären in der Geschichte der Technologie ein. Wir verstehen die Tragweite dieses Moments und fühlen uns gut aufgestellt, um diese Chance zu nutzen.“
Neben KI-Anwendungen wird das Kapital in Kernbereiche wie Anwendungssoftware, Infrastruktur-Software (einschließlich Cybersicherheit und Entwickler-Tools) sowie Industrietechnologie und Life-Science-Instrumente fließen.
Starke Bilanz und globale Expansion
Der neue Fonds folgt auf ein erfolgreiches Jahr 2025, in dem Battery bereits 15 Exits vermelden konnte. In den vergangenen fünf Jahren realisierte die Firma Liquiditätserlöse von über 10 Milliarden US-Dollar. Seit der Gründung im Jahr 1983 hat Battery in mehr als 530 Unternehmen investiert, was zu insgesamt 73 Börsengängen und über 225 Fusionen und Übernahmen führte.
Auch personell und strukturell stellt sich das Unternehmen breiter auf. So wurde Marcus Ryu, Mitbegründer von Guidewire Software, zum General Partner befördert. Zudem bezog die Firma kürzlich ein neues Büro in London, um ihre Aktivitäten auf dem europäischen Markt zu verstärken. Seit 2005 hat Battery bereits mehr als 150 Transaktionen im Vereinigten Königreich und in zwölf weiteren europäischen Ländern abgeschlossen.
Strategie: Selektives Wachstum
Jesse Feldman, General Partner für den Bereich Industrietechnologie, unterstreicht den forschungsorientierten Ansatz des Teams: „Wir sind sehr selektive Investoren, deren Ziel es ist, in außergewöhnlichen Unternehmen einen bedeutenden Mehrwert zu schaffen.“ Man sehe weiterhin enormes Potenzial in den Märkten der USA und Europas, die durch gezielte Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie strategische Zukäufe skaliert werden sollen.
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