Strategische Beteiligung an kritischer Infrastruktur
Die Transaktion markiert das erste direkte Infrastructure-Equity-Investment der Allianz in ein deutsches Stromnetz. Amprion betreibt als einer der führenden Übertragungsnetzbetreiber in Europa ein Höchstspannungsnetz, das sich über 11.000 km erstreckt und die Versorgung von rund 29 Millionen Menschen sicherstellt. Mario Skoric, CEO bei Allianz Investment Management, betont hierzu: „Langfristige Infrastrukturinvestitionen sind ein wesentlicher Baustein unserer Anlagestrategie. [...] Wir freuen uns daher sehr über unsere erste Eigenkapitaldirektinvestition in ein deutsches Stromnetz.“
Um die Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen, ist eine massive Erweiterung der Netzkapazitäten erforderlich: Geplant ist der Neubau oder Ausbau von insgesamt 9.300 km Stromleitungen. Dr. Jan Wicke, CFO der Talanx AG, unterstreicht die Notwendigkeit: „Um die Klimaneutralität des Landes bis 2045 zu erreichen, muss der Anteil an erneuerbaren Energien, die ins Netz eingespeist werden, signifikant gesteigert werden. Ein modernes und leistungsfähiges Netz ist hier die Voraussetzung.“
Langfristige Finanzierungssicherung im regulierten Markt
AllianzGI übernimmt den Anteil von Talanx, wobei letztere über die M31 Beteiligungsgesellschaft weiterhin mit 74,9% an Amprion beteiligt bleibt. Die Partnerschaft soll die Finanzierung des Netzausbaus sowie die Stabilität des deutschen Energiesystems gewährleisten. Édouard Jozan, Head of Private Markets bei AllianzGI, ergänzt: „Ein modernes, resilientes Stromnetz ist neben traditionellen und innovativen Energiewende-Technologien entscheidend für Energiesicherheit und Wettbewerbsfähigkeit.“
Für die beteiligten Investoren bietet das regulierte Asset-Profil von Amprion Schutz und Vorhersehbarkeit. Dr. Thomas Mann, CIO der Ampega Asset Management, hält fest: „Den langfristigen Wachstumspfad der Amprion werden wir in den nächsten Jahren im Vertrauen auf weiterhin attraktive Renditen mit zusätzlichen Investitionen und unserem Netzwerk begleiten.“ Der Vollzug der Transaktion wird für das zweite Quartal 2026 erwartet.
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