Der KGAL ESPF 5 hat ein nahezu fertiggestelltes Batteriespeicherprojekt in unmittelbarer Nähe eines Umspannwerks in Mecklenburg-Vorpommern erworben. Verkäufer der Anlage ist der Speicherspezialist FENECON, der das Projekt bis zur geplanten Inbetriebnahme im Sommer 2026 fertigstellen und anschließend die technische Betriebsführung sowie Wartung übernehmen wird. Das System verfügt über eine Leistung von 17,3MW und eine Speicherkapazität von 48,8MWh.
Strategische Bedeutung von BESS für die Energiewende
Als Stand-alone-Speicher ist das System für den flexiblen Einsatz am Energiemarkt konzipiert. Ziel ist der Ausgleich von Preisschwankungen im Day-Ahead- und Intraday-Handel sowie die Bereitstellung von Regelenergie zur Netzstabilisierung. Laut Angaben der KGAL spielen solche Assets eine Schlüsselrolle, um fluktuierende erneuerbare Erzeugung und Stromnachfrage zeitlich zu synchronisieren.
Hauke Sievers, verantwortlicher Transaktionsmanager der KGAL, betont die Vorteile des späten Einstiegszeitpunkts: „Wir haben gezielt in ein BESS-Projekt investiert, das kurzfristig in Betrieb geht, weil dies eine deutlich verlässlichere Planung der Erlöse ermöglicht als Projekte mit längeren Realisierungszeiträumen. Unser Batteriespeicher kann von den aktuell attraktiven Spreads, also der Differenz zwischen Ankaufspreisen des eingespeisten Stroms und Verkaufspreisen am Strommarkt, profitieren.“
Diversifikation des Artikel-9-Fonds
Das Investment in deutsches Engineering und die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen mittelständischen Partner wie FENECON unterstreichen die Strategie der KGAL, auf kurze Entscheidungswege und technische Expertise zu setzen. Mit der Integration dieses BESS-Assets diversifiziert die KGAL das Portfolio des ESPF 5 weiter. Der nach Artikel 9 offenzulegende Fonds hält nunmehr 20 Assets und ist über verschiedene Regionen, Erzeugungstechnologien und Entwicklungsphasen hinweg breit aufgestellt.
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