Die Private-Equity-Märkte befinden sich laut Einschätzung von FINVIA in einer Phase der Neuorientierung. Nach Jahren hoher Bewertungen eröffnen sich durch die aktuelle Marktdynamik attraktive Einstiegsfenster für langfristig orientierte Investoren. In diesem Kontext bietet der neue Dachfonds PE Selection 2026 Zugang zu einem Portfolio aus sechs bis zehn Zielfonds, die primär Buyout- und Growth-Ansätze verfolgen.
Fokus auf Selektion und Diversifikation
Die Strategie sieht eine breite Streuung über Regionen und Sektoren wie Technologie, Gesundheitswesen sowie Industrie vor. Dabei betont FINVIA, dass der Anlageerfolg maßgeblich von der Qualität der Zielfondsmanager abhängt, da ein Großteil der Wertschöpfung in der Assetklasse von einer kleinen Gruppe führender Akteure generiert wird. „Der Zugang allein ist heute jedoch nur die Voraussetzung – entscheidend ist die Qualität der Selektion. Gerade in einem differenzierter werdenden Markt zeigt sich, welche Fondsmanager nachhaltig Wert schaffen“, erläuterte Jan Hoffmann, Head of Alternative Investments bei FINVIA.
Seit dem Start des Programms im Jahr 2021 wurden nach Angaben des Multi Family Office über 175 Mio. EUR an Commitments getätigt. Das neue Vehikel richtet sich an (semi-)professionelle Anleger und ermöglicht eine Beteiligung ab einer Mindestzeichnungssumme von 200.000 EUR. Die Kostenstruktur ist mit einer Managementgebühr ab 0,5% p.a. auf den NAV auf institutionellem Niveau angesetzt.
Die Zeichnung erfolgt über die hauseigene digitale Investment Plattform. Ziel des Programms ist es, durch eine rollierende Struktur den langfristigen Vermögensaufbau im Bereich Private Markets zu unterstützen, wobei eine Zielrendite von 15–20% p.a. angestrebt wird.
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