Mit einem Volumen von 6,5 Mrd. USD markiert der HVF III eine signifikante Steigerung gegenüber dem Hybrid Value Fund II (4,6 Mrd. USD im Jahr 2022) und dem Debütfonds aus 2019 (3,3 Mrd. USD). Das Fundraising zog eine globale Basis aus Pensionsfonds, Staatsfonds, Versicherungen und Endowments an. Laut einer offiziellen Mitteilung von Apollo unterstreicht das Ergebnis das wachsende Interesse an hybriden Allokationen in volatilen Marktphasen.
Fokus auf Structured Equity und Downside Protection
Die Hybrid-Value-Strategie zielt darauf ab, maßgeschneiderte Lösungen jenseits klassischer Debt- und Equity-Strukturen anzubieten. Der Schwerpunkt liegt auf Structured Equity, insbesondere in Form von Preferred Securities und Wandelschuldverschreibungen. Diese Instrumente werden eingesetzt, um Wachstumsinitiativen, Akquisitionen, Shareholder-Liquidity oder Bilanzoptimierungen zu finanzieren. Dabei steht die Kombination aus Downside Protection und einer Partizipation am Upside-Potenzial der Zielunternehmen im Vordergrund.
Strategische Positionierung im Marktzyklus
In einer Stellungnahme von Apollo betont Jason Scheir, Partner und Head of Hybrid Value: „Wir haben das Hybrid Value-Franchise aufgebaut, um maßgeschneidertes Partnerschaftskapital im großen Stil bereitzustellen, und konzentrieren uns weiterhin darauf, attraktive risikobereinigte Renditen für unsere Investoren zu erzielen.“
Matt Nord, Co-Head of Private Equity und Head of Hybrid bei Apollo, ergänzt die strategische Relevanz des Ansatzes: „Wir glauben, dass hybride Strategien ein überzeugendes Risk-Reward-Framework für Investoren bieten, während sie durch Marktzyklen und die derzeitige Phase erhöhter Unsicherheit navigieren.“ Die Möglichkeit, skaliertes und flexibles Kapital über eine integrierte Plattform bereitzustellen, positioniere Apollo als bevorzugten Partner für Unternehmen und Sponsoren. Bei der Strukturierung des HVF III wurde der Asset Manager rechtlich von Paul, Weiss, Rifkind, Wharton & Garrison LLP beraten.
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