Das in Luxemburg ansässige Co-Investment-Vehikel investiert gezielt in deutsche Großbatteriespeichersysteme (BESS). Das überschüssige Kapital wird aus dem überzeichneten ersten Closing in die für Herbst 2026 geplante zweite Tranche übertragen. Das Portfolio umfasst derzeit fünf exklusiv gesicherte Projekte, deren kommerzielle Inbetriebnahme sukzessive zwischen Herbst 2026 und 2028 erfolgen soll.
Investitionsstrategie und operative Umsetzung
Der Fonds verfolgt einen Brownfield-Ansatz und konzentriert sich auf Late-Stage-Assets. Durch diesen Fokus sollen Entwicklungs- und Bauverzögerungsrisiken minimiert werden. Das Ziel der Strategie ist es, bereits im ersten Jahr nach den Kapitalabrufen laufende Cash-Renditen zu generieren.
Marktumfeld und ESG-Klassifizierung
Laut Angaben von IKAV besteht im deutschen Strommarkt eine erhebliche Diskrepanz zwischen dem Bedarf an Flexibilitätsoptionen und dem tatsächlichen Zubau. Constantin von Wasserschleben, Chairman von IKAV, kommentiert die Marktlage: „Großbatteriespeicher tragen dazu bei, Volatilität zu reduzieren und Energiepreise zum Nutzen von Marktteilnehmern und Verbrauchern zu stabilisieren. Der aktuelle Zubau an Batteriespeichern wächst robust, bleibt jedoch deutlich hinter dem Marktbedarf zurück.“
Der i-BESS ist gemäß der EU-Offenlegungsverordnung als Artikel-8-Fonds klassifiziert. Das Unternehmen ist zudem Unterzeichner der UN Principles for Responsible Investment. Ein Folge-Closing ist für das zweite Halbjahr 2026 avisiert.
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