Institutionelles Anchor-Kapital und Fondsvolumen
Das finale Closing des Vehikels ist für kommenden Dezember geplant. Der Fonds wird maßgeblich von britischen Institutionellen getragen, darunter die British Business Bank, Aviva Investors und die Lloyds Banking Group. Ergänzt wird das Volumen durch Gelder bestehender Lansdowne-Investoren sowie internes Partnerkapital.
Fokus auf unterbewertete IP und Deep Tech
Die Investmentstrategie zielt darauf ab, die Finanzierungslücke zwischen frühphasiger Innovation und globaler Kommerzialisierung zu schließen. Lansdowne Partners geht davon aus, dass britisches geistiges Eigentum (IP) im internationalen Vergleich oft unterbewertet ist. Zu den primären Zielsektoren zählen Healthcare Data, Quantum Computing, Natural Capital, Advanced Materials, Halbleiter sowie Defense Technology. Zudem stehen Sektoren im Fokus, in denen sichere Lieferketten und inländische Kapazitäten an Bedeutung gewinnen.
Erfolgsbilanz im Venture-Ökosystem
Der Asset Manager verweist auf eine langjährige Aktivität in diesem Segment. Lansdowne war einer der ersten Geldgeber für Innovationsplattformen wie Oxford Science Enterprises, IP Group und Cambridge Innovation Capital. Direkt hielt das Haus bereits Beteiligungen an sechs Unternehmen, die Unicorn-Status erreichten, darunter Oxford Nanopore, Raspberry Pi und Helsing.
Dynamik durch die Mansion House Agenda
Das Fundraising unterstreicht die veränderte Allokationsbereitschaft britischer LPs. „Lansdownes First Close ist ein starkes Beispiel für Fortschritte bei der Mobilisierung von britischem institutionellen Kapital in die Innovationswirtschaft“, erklärte Christine Hockley, Managing Director bei der British Business Bank. Seitens Aviva Investors und Lloyds Banking Group wurde zudem betont, dass der Fonds dazu beitrage, die bestehende Finanzierungslücke für wachstumsstarke Technologieunternehmen zu schließen und das langfristige Wirtschaftswachstum zu unterstützen.
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