Regulatorischer Rahmen und Transaktionsstruktur
Die beiden veräußerten Anlagen in der Region Extremadura weisen eine stabile Betriebshistorie seit den Jahren 2010 bzw. 2011 auf. Der Betrieb erfolgt im Rahmen des spanischen Regulierungssystems für Erneuerbare Energien (RD 413/2014). Dieses gewährt über ein 30-jähriges Vergütungsschema auf Basis einer festgelegten Standardrendite langfristige Ertragssichtbarkeit. Bei einer geschätzten verbleibenden regulatorischen Restlaufzeit von 15 bis 16 Jahren sichern die Anlagen dem Käufer stabile Cashflows. Die Transaktion wurde auf Verkäuferseite von PwC im Bereich M&A sowie von Jones Day in rechtlichen Fragen begleitet.
Strategischer Hintergrund und Plattform-Ausbau
Für den Verkäufer aream, der ein Transaktionsvolumen von mehr als 2,5 Milliarden Euro aufweist, dient die Veräußerung der gehaltenen Investmentvehikel der Wertrealisierung eines gereiften Portfolios. Clemens Susen, Head of Investments bei der aream Group, kommentierte: „Diese Transaktion stellt eine erfolgreiche Wertrealisierung für unsere Investoren dar und unterstreicht den disziplinierten Ansatz von aream im aktiven Portfoliomanagement in ganz Europa.“
Auf Käuferseite baut Merus Capital seine Präsenz auf dem iberischen Markt aus. Die Plattform des 2019 gegründeten Asset-Managers umfasst damit nun über 100 PV- und Kleinwasserkraftanlagen in Spanien und Portugal mit einer Gesamtkapazität von rund 300MW. Laut Angaben von Merus Capital belegt der Abschluss die Fähigkeit, komplexe Transaktionen auch in einem herausfordernden Marktumfeld umzusetzen.
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