Ausübung von Vorkaufsrechten durch ACM und Wafra
Die Aufstockung erfolgt durch die Ausübung von Vorkaufsrechten seitens der bestehenden Aktionäre Assurances du Crédit Mutuel (ACM) und Wafra. Durch die Transaktion steigt die Beteiligung von ACM am Eigenkapital von Ardian auf 23%. Wafra führt nach seinem Ersteinstieg als Minderheitsinvestor im Jahr 2025 ebenfalls weiteres Kapital zu. Die Mitarbeiter von Ardian bleiben mit einem Anteil von rund 40% weiterhin die größte Aktionärsgruppe des Hauses.
AXA fokussiert sich auf LP-Rolle
Im Zuge der Vereinbarung veräußert AXA seine verbliebene Beteiligung von 10%. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt üblicher Vollzugsbedingungen sowie regulatorischer Genehmigungen; der Abschluss wird zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erwartet. Auf Produktebene bleibt AXA als einer der Hauptinvestoren in den Fonds von Ardian weiterhin als LP aktiv.
Dominique Senequier, CEO und Gründerin von Ardian, erläuterte zur Fortführung der Kundenbeziehung: "AXA ist seit den Anfängen unser enger Partner, als ich 1996 von Claude Bébéar erstmals gebeten wurde, eine Private-Equity-Gesellschaft zu gründen, und Ardian – damals noch AXA Private Equity – ins Leben gerufen wurde. Ich bin dankbar, dass diese 30-jährige Partnerschaft weiterhin floriert, da AXA durch seine Investitionen als Kunde erneut Vertrauen in unsere Strategie setzt und gleichzeitig die Nachfrage seitens unserer international vielfältigen Aktionärsbasis zugenommen hat."
Mark Benedetti, Co-CEO von Ardian, ergänzte mit Blick auf die Nachfrage nach Anteilen des Managers mit 200 Mrd. US-Dollar AUM: "Gelegenheiten zum Erwerb von Ardian-Aktien bieten sich nur selten, und die Nachfrage ist stets überzeichnet. Die Ausweitung der jeweiligen Beteiligungen von ACM und Wafra an Ardian sowie die fortgesetzte Partnerschaft mit AXA als einem unserer führenden Kunden sind ein deutlicher Beweis für die Stärke des Unternehmens, das in den letzten drei Jahrzehnten aufgebaut wurde. [...]"
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