283 Millionen Euro beim First Closing: Golding legt sechste Buyout-Generation auf

Golding Capital Partners hat das First Closing seines Flagship-Fonds „Golding Buyout VI“ bei Kapitalzusagen von 283 Millionen Euro vollzogen. Wie der Asset Manager mitteilte, setzt die sechste Fondsgeneration primär auf ein breit diversifiziertes Portfolio im europäischen und nordamerikanischen Small- und Mid-Cap-Segment, ergänzt um Co-Investments und Secondaries.

Private Equity

27.07.2026 08:44 Uhr
Vaishnavi Katamreddy, Head of Buyout & Hubertus Theile-Ochel, Geschäftsführer bei Golding / © PrivateMarkets360 / Golding Capital
Vaishnavi Katamreddy, Head of Buyout & Hubertus Theile-Ochel, Geschäftsführer bei Golding / © PrivateMarkets360 / Golding Capital

Das eingeworbene Kapital stammt von Bestands- und Neukunden aus dem DACH-Raum, darunter Versorgungswerke, Versicherungen, Sparkassen, Genossenschaften sowie Stiftungen. Ziel des Fonds ist der Zugang zu oft zugangsbeschränkten Fondsmanagern, die auf die operative Weiterentwicklung meist eigentümergeführter Zielgesellschaften fokussiert sind.

Erweiterter Investmentansatz und fortgeschrittener Portfolioaufbau

Der Portfolioaufbau ist laut Angaben der Gesellschaft bereits angelaufen: Das Investmentteam setzt auf eine gezielte Beimischung von Co-Investments und Secondaries, um die typische J-Curve-Thematik abzumildern und das Cashflow-Profil zu optimieren. Bislang wurden bereits neun Fondsinvestitionen getätigt; weitere Zeichnungen stehen kurz vor dem Abschluss.

„Der Zugang zu den richtigen Fondsmanagern bleibt die Grundlage erfolgreicher Buyout-Investments. Entscheidend ist heute jedoch, wie daraus ein Portfolio konstruiert wird. Co-Investments und Secondaries sind dabei zu integralen Bestandteilen ganzheitlicher Buyout-Portfolios geworden. Sie verbessern das Cashflow-Profil, schaffen zusätzliche Flexibilität und ermöglichen es uns, Investmentchancen entlang des gesamten Marktzyklus gezielt für unsere Investoren zu nutzen“, erklärt Vaishnavi Katamreddy, Head of Buyout bei Golding.

Fokus auf Small- und Mid-Caps in resilienten Sektoren

Das angestrebte Zielportfolio soll letztlich rund 300 bis 350 Unternehmen umfassen. Regional konzentriert sich die Strategie auf Nordamerika und Europa, wobei der Schwerpunkt auf den Bereichen B2B-Services, Healthcare, Specialty Manufacturing sowie vertikaler B2B-Software liegt. Golding verweist in diesem Segment auf anhaltend attraktive Einstiegsbewertungen und ein breites Käuferuniversum für spätere Exits.

„Institutionelle Investoren erwarten heute einen Investmentpartner, der ihnen über Marktzyklen hinweg Zugang zu den richtigen Opportunitäten verschafft und diese in robuste Portfolios übersetzt“, kommentiert Hubertus Theile-Ochel, Geschäftsführer bei Golding, die Platzierung. „Das erfolgreiche First Closing bestätigt, dass dieser Ansatz den Anforderungen institutioneller Investoren entspricht.“

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