Fokus auf kritische Energieinfrastruktur
Das 2013 gegründete Unternehmen DarkVision mit Hauptsitz in North Vancouver (British Columbia) entwickelt hochauflösende Ultraschall-Bildgebungslösungen. Die Technologie umfasst Sensorsysteme, KI-Modelle zur Quantifizierung von Defekten sowie 3D-Rendering-Software. Diese Kombination wird eingesetzt, um die Integrität kritischer Industrie- und Energieinfrastruktur zu bewerten und damit verbundene Risiken zu identifizieren. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 300 Mitarbeiter.
Darius Sepassi und Danny Brennan, Managing Directors bei Blackstone Energy Transition Partners, weisen auf den steigenden Bedarf im Bereich bestehender und in der Entwicklung befindlicher kritischer Energieinfrastruktur hin. Laut den Managern helfen Plattformen wie DarkVision dabei, die Produktionseffizienz zu verbessern und Ausfallzeiten von Anlagen zu verhindern. David Foley, Global Head von Blackstone Energy Transition Partners, ergänzt, dass Blackstone das Management-Team mit seinen Ressourcen in den Industrie- und Energiemärkten bei der weiteren Skalierung der Plattform unterstützen wird.
Ausgründung aus Koch Engineered Solutions
DarkVision war bisher eine Einheit von Koch Engineered Solutions (KES), die wiederum zu Koch, Inc. gehört. Stephen Robinson, CEO und Gründer von DarkVision, sieht die Partnerschaft mit Blackstone als nächsten Entwicklungsschritt, um die nächste Generation der Ultraschalltechnologie zu skalieren und das Unternehmen im Bereich der zerstörungsfreien Prüfung weiter zu globalisieren.
Die Transaktion unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen. Auf Seiten von Blackstone agierten Stifel und Guggenheim Securities als Finanzberater sowie Kirkland & Ellis und Bennett Jones als Rechtsberater. DarkVision wurde bei dem Deal von Evercore (Finanzen) und Fasken Martineau DuMoulin (Recht) beraten.
Weitere beliebte Meldungen: