Deutliche Überzeichnung und breitere LP-Basis
Der Fonds verzeichnete neben Re-Investments bestehender Geldgeber rund 35% seiner Zusagen von neuen Investoren. Die LP-Basis wurde zudem geografisch erweitert und umfasst unter anderem Pensionsfonds, Staatsfonds, Versicherungsgesellschaften und Family Offices. Mit diesem Final Close wächst das verwaltete Vermögen der Bridgepoint-Credit-Plattform auf rund 20 Milliarden US-Dollar an.
Fokus auf den europäischen Mittelstand
Der BDL IV ist bereits zu über 40% in vorrangig besicherte Kredite (First Lien) investiert. Das Kapital fließt an über 20 mittelständische Unternehmen in Europa, wobei der strategische Fokus auf konjunkturresilienten Sektoren liegt. Das Deal-Sourcing erfolgt lokal über Teams in London, Frankfurt, Paris, Stockholm und Amsterdam.
„Der europäische Mittelstand bleibt einer der attraktivsten Bereiche für Kreditvergaben. Er beherbergt Europas größtes Unternehmensuniversum, ist widerstandsfähig und wird von traditionellen Banken zunehmend vernachlässigt“, erklärt Andrew Konopelski, Managing Partner bei Bridgepoint Credit. Investoren suchten bei Privatkrediten laut Unternehmensangaben verstärkt nach Diversifikation über die USA hinaus und bevorzugten zunehmend langfristige, stabile Kapitalstrukturen.
Wachstum durch Akquisition
Parallel zum Credit-Bereich baut Bridgepoint seine Gesamtplattform weiter aus. Durch die im Juni 2026 angekündigte Übernahme von Kayne Anderson Real Estate kommen Immobilien als fünfte Kernstrategie hinzu. Nach Abschluss der Transaktion soll das verwaltete Gesamtvermögen der Gruppe bis Ende 2026 auf voraussichtlich 117 Milliarden US-Dollar steigen.
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