Der dänische Asset Manager CIP realisiert die Anlage über seinen Growth Markets Fund II (GMF II). Das Projekt im Bundesstaat Campeche kombiniert eine 420-MWdc-Solaranlage mit einem 150-MW-Batteriespeicher (750 MWh, 5 Stunden Kapazität), um die Netzstabilität auf der Halbinsel Yucatán zu erhöhen. Das Eigenkapital stellen der GMF II sowie voraussichtlich der mexikanische Pensionsfonds Profuturo im Rahmen eines Co-Investments.
Syndizierte Debt-Finanzierung und staatliches PPA
Ein Konsortium aus fünf internationalen und regionalen Banken – BNP Paribas, JPMorgan Chase, Natixis CIB, Santander und Scotiabank – stellt eine Fremdkapitalfinanzierung im Volumen von rund 510 Millionen US-Dollar bereit. Die Abnahme des erzeugten Stroms ist durch ein langfristiges Power Purchase Agreement (PPA) mit CFE Calificados, der Gewerbekundensparte der staatlichen Comisión Federal de Electricidad, abgesichert. Zudem stuft das mexikanische Energieministerium (SENER) das Vorhaben als Prioritätsprojekt ein.
Strategischer Meilenstein in Emerging Markets
Für CIP ist es das erste Projekt in Mexiko, das den Baustart erreicht. Peter Halmø, Head of Latin America bei CIP, betont die Bedeutung der Kombination aus Solar- und Batteriespeicher für die Basislastfähigkeit erneuerbarer Energien im mexikanischen Stromnetz. Ole Kjems Sørensen, Partner bei CIP, verweist auf die strategische Ausrichtung der GMF-Strategie: „Durch den Aufbau von Energieinfrastruktur in diesen Märkten können wir unseren Investoren attraktive Renditen bieten und gleichzeitig eine kosteneffiziente Energiewende beschleunigen.“
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