Die aream Group SE hat für eine Projektgesellschaft aus dem Verbund der Stadtwerke Halle einen langfristigen Power Purchase Agreement (PPA) vermittelt. Der Vertrag umfasst 25 MW aus einer Freiflächen-Photovoltaikanlage und sichert die Stromerlöse für diesen Teil des Projekts über zehn Jahre.
Abnehmer ist ein Energieversorgungsunternehmen aus Berlin. Weitere Angaben zu Preisstruktur, Gesamtleistung des Solarparks oder Investitionsvolumen machte aream nicht.
Langfristige Erlössicherung für Solarprojekte
Für Investoren und Finanzierer liegt die Bedeutung solcher Verträge vor allem in der höheren Visibilität künftiger Erlöse. Durch die langfristige Vermarktung eines Teils der Stromproduktion wird die Abhängigkeit dieses Projektsegments von kurzfristigen Strommarktpreisen reduziert.
Nach Angaben von aream hat das Unternehmen die Projektgesellschaft über den gesamten PPA-Prozess begleitet. Es handelt sich um den zweiten Stromabnahmevertrag, den aream in diesem Jahr für eine Projektgesellschaft der Stadtwerke Halle vermittelt hat.
Co-Location rückt stärker in den Fokus
aream will das PPA-Geschäft mit kommunalen Versorgern weiter ausbauen. Einen Schwerpunkt sieht das Unternehmen künftig bei Co-Location-Projekten, die Photovoltaik und Batteriespeicher kombinieren. „Insbesondere bei Co-Location-Projekten, die Photovoltaik und Speicher kombinieren, sehen wir großes Potenzial“, sagt René Kautz, CCO der aream Group. Für Infrastrukturinvestoren können solche Strukturen insbesondere mit Blick auf Vermarktung und Erlösprofile an Bedeutung gewinnen; konkrete wirtschaftliche Details zu entsprechenden Projekten nannte aream in der Mitteilung jedoch nicht.
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