Private Assets gewinnen an Bedeutung
Wie Clearwater Analytics im Rahmen einer Pressemitteilung an PrivateMarkets360 mitteilte, stieg der Anteil von Private Markets in sogenannten „unaffiliated general accounts“ – also von externen Managern betreuten Versicherungsanlagen – auf 21%. Im Jahr 2022 lag dieser Wert noch bei 15%, 2015 bei lediglich 7%. Die Studie basiert auf Daten von 101 Versicherungs-Asset-Managern und Beratern mit einem kumulierten AUM von 4,5 Billionen US-Dollar.
Private Credit und Private Equity dominieren
Im Fixed-Income-Bereich beträgt der Anteil privater Kreditinvestments inzwischen 17% (2022: 12%). Davon entfallen 31% auf Private Placements, 28% auf Hypotheken und Immobilienfinanzierungen sowie 17% auf Mid-Market-Kredite. Auch bei Aktieninvestments dominieren Private-Equity-Strategien: 39% der Aktienallokation dieser Accounts liegen in Private Equity oder Equity Alternatives – allen voran Private-Equity- und Venture-Capital-Fonds (42%) sowie Immobilienfonds (33%).
Transformation des Versicherungssektors
Der Markt für ausgelagerte Versicherungsanlagen wächst rasant: Das AUM hat sich laut Clearwater in den letzten zehn Jahren nahezu verdreifacht. Gleichzeitig sank der Anteil öffentlicher Fixed-Income-Anlagen von 93% (2015) auf 79% (2024). Die Verschiebung in Richtung illiquider Assets stellt neue Anforderungen an Reporting und technologische Infrastruktur – ein Bereich, in dem laut Clearwater externe Manager zunehmend gefragt sind.
Über die Studie
Der 2025 Insurance Investment Outsourcing Report, den Clearwater Analytics in Kooperation mit DCS Financial Consulting veröffentlicht, erscheint in diesem Jahr zum zwölften Mal. Er enthält Marktanalysen, Strategietrends und Anbieterprofile für Versicherer, die ihre Investmentsteuerung teilweise oder vollständig auslagern.
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