Defensive Multi-Asset-Strategien zur Absicherung
Zur Absicherung gegen potenzielle Marktrisiken hat der Pensionsfonds fünf Asset Manager mit der Umsetzung defensiver Multi-Asset-Mandate beauftragt. Die Mittel verteilen sich auf Banor (145 Mio. €), Quaestio (135 Mio. €), Azimut (145 Mio. €), Eurizon Capital (135 Mio. €) und Generali Investments (130 Mio. €). Die Mandate sind den Subfonds „Bilanciato“, „Difensivo“, „Equilibrato“ und „Dinamico“ zugeordnet. Ziel der Allokation ist es, das Tail Risk im angespannten Marktumfeld gezielt zu reduzieren.
Private Markets gewinnen weiter an Bedeutung
Zusätzlich hat der Fonds sein Engagement in nicht-börsennotierte Anlagen ausgeweitet. Weitere 170 Mio. € flossen in Private Equity Secondaries und Private Debt, wodurch das Gesamtengagement in diesem Segment auf 523 Mio. € anwuchs.
Im Bereich Private Equity wurden u. a. Capital Dynamics Global Secondaries VI, Partners Group Secondary VIII und Ardian ASF IX berücksichtigt. Im Private Debt-Segment investierte der Fonds in Tikehau Direct Lending VI sowie in den Bridge Europe 2023 Yield Plus Fund von Edmond de Rothschild Asset Management.
Strategisches Ziel von 10 % noch nicht erreicht
Trotz der Aufstockung liegt der Anteil der Private-Markets-Investments weiterhin unter der angestrebten Zielgröße von 10 % des Gesamtportfolios. Laut dem aktuellen Finanzbericht werden derzeit zusätzliche Allokationen in italienische Private-Equity-Strategien, Wachstumsfinanzierungen und Infrastruktur geprüft.
Makroökonomische Unsicherheiten beeinflussen Allokation
Die taktischen Anpassungen erfolgen vor dem Hintergrund einer als „tiefgreifend unsicher“ beschriebenen makroökonomischen Lage. Im Bericht werden insbesondere Handelsspannungen der USA sowie Volatilität an den globalen Anleihemärkten als wesentliche Risikofaktoren genannt.
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