Geopolitik als dominanter Risikofaktor
Laut Umfrage sind geopolitische Unsicherheiten für 84% der Family Offices das wichtigste Thema und beeinflussen maßgeblich die Kapitalallokation. Die Stimmung ist erstmals seit 2020 negativ: 60% blicken pessimistisch auf die globale Wirtschaft, verschärft durch neue US-Zölle. „Family offices, globally, entered 2025 with caution - a stance expected to continue through 2026“, sagte Armando Senra, Head of the Americas Institutional Business bei BlackRock.
Alternative Anlagen auf Rekordniveau
Alternative Assets machen inzwischen 42% der Portfolios aus (2022–20231: 39%). Besonders Private Credit und Infrastruktur sind gefragt: 32% beziehungsweise 30% der Befragten planen höhere Allokationen. Innerhalb von Private Credit bevorzugen Family Offices „special situations/opportunistic“ und Direct Lending. Infrastruktur überzeugt vor allem durch stabile Cashflows und Diversifikationseffekte; 75% bewerten den Sektor positiv.
Wachsender Bedarf an externem Know-how
Viele Family Offices sehen Defizite bei Reporting (57%), Deal-Sourcing (63%) und Private-Market-Analytics (75%). 22% setzen bereits auf Outsourced Chief Investment Officers (OCIO) oder erwägen dies. „As family offices navigate increasing complexity across investment strategies, risk management and private markets, they are turning to select partners who can deliver more than just products“, erklärte Mireille Abujawdeh, Head of Family Offices, Endowments, and Foundations für BlackRock in EMEA.
Verhaltene Nutzung von AI
Zwar sehen viele Family Offices Potenzial für den Einsatz von AI in Risikomanagement und Cashflow-Modellierung, doch organisatorische Hürden bremsen den Einsatz. Stattdessen investieren 51% eher in Unternehmen, die vom AI-Wachstum profitieren, als die Technologie intern zu nutzen (33%).
1 Survey veröffentlicht am 25. Mai 2023
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