Strategischer Einstieg in wachstumsstarken Nischenmarkt
Mit dem Einstieg bei L.A.B. Golf tätigt L Catterton eine der größten Transaktionen im Golf-Equipment-Sektor seit dem Kauf von Odyssey durch Callaway im Jahr 1997. Der Deal signalisiert ein zunehmendes Interesse von Private-Equity-Gesellschaften an leistungsorientierten Sport- und Lifestylemarken. L.A.B. Golf („Lie Angle Balance“) ist bekannt für seine technologiebasierten Putterdesigns, die Drehmoment reduzieren und die Stabilität im Schlag verbessern – Merkmale, die insbesondere im Profisport Anklang finden. Aufmerksamkeit erlangte die Marke nach dem 64-Fuß-Putt von J.J. Spaun bei den U.S. Open mit dem Modell DF3.
Dynamisches Wachstum und Premium-Positionierung
Unter CEO Sam Hahn, der 2018 die ursprünglichen Investoren auskaufte, erzielte das Unternehmen laut Unternehmensangaben ein Umsatzwachstum von 18.000 %. Die Marktanteile haben sich laut Golf Datatech in den letzten 18 Monaten verfünffacht, wodurch L.A.B. Golf zu den fünf führenden Puttermarken weltweit zählt. Der durchschnittliche Verkaufspreis liegt bei rund 500 US-Dollar. Hahn soll das Unternehmen auch nach der Transaktion weiterhin führen.
Gründer bleibt beteiligt – positive Reaktionen auf Deal
Auch Gründer Bill Presse bleibt als Gesellschafter involviert. Öffentlich äußerte er sich positiv über den neuen Partner: „Sie haben alles getan, um die richtigen Dinge umzusetzen. Ich könnte wirklich nicht zufriedener sein“, schrieb er auf Reddit.
Portfolio-Erweiterung mit Blick auf globale Skalierung
L Catterton, dessen Portfolio Marken wie Peloton, Flexjet, West Marine und Restoration Hardware umfasst, betritt mit dem Einstieg bei L.A.B. Golf erstmals das Golfsegment. Der Schritt verdeutlicht das Vertrauen in das internationale Skalierungspotenzial der Marke. Für 2024 plant L.A.B. Golf den Verkauf von 130.000 Einheiten. 2025 soll sich das Volumen dank neuer Modelle wie Oz.1 und Oz.1i verdreifachen.
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