Zuflüsse durch Marktvolatilität und Versicherungsgeschäft
Wie Apollo im Rahmen bekanntgab, stammten rund zwei Drittel der Zuflüsse aus dem Asset Management der Gruppe, das sowohl institutionelle als auch vermögende Privatinvestoren anzieht. Weitere 11,7 Mrd. US-Dollar wurden über Finanzierungslösungen der Versicherungstochter Athene eingesammelt; ein Quartalsrekord für das Unternehmen.
Rekordvolumen bei Kapitalallokation
Mit einem Allokationsvolumen von 90 Mrd. US-Dollar erreichte Apollo ebenfalls einen Höchststand. Zu den größten Transaktionen zählten ein Kreditpaket über 4,5 Mrd. britische Pfund für EDF zur Finanzierung von Hinkley Point C sowie die führende Rolle bei der Übernahme von Jeppesen (Boeing-Tochter) durch Thoma Bravo. Damit übertraf Apollo auch Wettbewerber wie Blackstone bei der Transaktionsgröße.
Origination auf Kurs Richtung 275 Mrd. US-Dollar
Im zweiten Quartal originierte Apollo 81 Mrd. US-Dollar an Transaktionen, im Zwölfmonatszeitraum waren es insgesamt 260 Mrd. US-Dollar. Das Unternehmen nähert sich damit seinem strategischen Ziel, bis 2029 jährlich 275 Mrd. US-Dollar an Origination zu erreichen.
Ertragswachstum über Markterwartungen
Die Fee-bezogenen Erträge stiegen gegenüber dem Vorjahresquartal um 22% auf 627 Mio. US-Dollar und lagen damit über den Analystenerwartungen von 577 Mio. US-Dollar. Auch das Retirement Services Segment erzielte mit 821 Mio. US-Dollar ein starkes Ergebnis, ein Anstieg von knapp 16%.
Zukauf stärkt Credit-Kompetenz
Die Übernahme des Structured Credit Managers Irradiant Partners trug weitere rund 12 Mrd. US-Dollar zum AUM bei und stärkt Apollos Position im Credit-Bereich.
Trotz operativer Rekordergebnisse notiert die Apollo-Aktie seit Jahresbeginn 13,5% im Minus. Damit liegt sie deutlich unter der Performance des S&P 500, der im gleichen Zeitraum 8,4% zulegte.
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