Private Markets mit stabilem Halbjahreswachstum
Im Vergleich zu den öffentlichen Märkten fiel das Wachstum moderater aus. Der S&P 500 stieg um 10,6%, getragen von multiple expansion. Über das erste Halbjahr betrachtet, lag der LPMI mit +4,8% jedoch vor dem S&P 500 (+4,4%). Der Treiber: Gewinnwachstum, nicht Bewertungseffekte.
EBITDA steigt, Free Cash Flow bleibt begrenz
Zwei Drittel der bewerteten Unternehmen steigerten Umsatz und EBITDA, insbesondere in Tech und Business Services. Jedoch machten EBITDA-Anpassungen rund 24% der Gewinne aus, was die Free-Cash-Flow-Generierung bremst - ein Nachteil für geplante Exits.
Höhere Bewertungen nur für Top-Assets
Das durchschnittliche Multiple neuer Buyouts sank auf 11,9x EBITDA (von 12,6x in 2021). Nur Premium-Assets, überwiegend in Tech und Services, erzielten Transaktionen mit bis zu 25x EBITDA, getrieben von hohem Anlagedruck.
Kreditmärkte bleiben wettbewerbsintensiv
Trotz kurzfristiger Verunsicherung nach dem „Liberation Day“ blieben Spreads für Top-Deals mit S+4,5–5,5% eng. Direktkredite machen 38% der Buyouts bei Large Caps aus (2018: 14%), wobei Refinanzierungen über BSLs zunehmen.
Zunehmender Stress bei Alt-Deals
Größere Belastungen zeigen sich bei Transaktionen aus 2021/22: Covenant Defaults stiegen auf 3,4%, der Anteil „bad PIK“-Zinsen signalisiert eine Schattenausfallrate von 6%. Gleichzeitig nimmt die Unterstützung durch Sponsoren ab; Direktkreditgeber übernahmen bereits Kredite mit $21 Mrd. Volumen in 2025.
Keine kurzfristige Maturity Wall
Trotz höherer Verschuldung rechnet Lincoln nicht mit einem Refinanzierungsengpass. Die meisten Kredite laufen bis 2028 oder wurden bereits verlängert. Voraussetzung bleibt die Bedienung fixer Zinsverpflichtungen.
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