Zugang zu Private Equity ab 25.000 US-Dollar
Die neue Strategie richtet sich an High-Net-Worth Individuals (HNWIs) in Europa, Großbritannien, Asien und dem Nahen Osten. Die Mindestanlage beginnt bei 25.000 US-Dollar - abhängig von der jeweiligen Jurisdiktion. Das Produkt ist als Evergreen-Fonds strukturiert und erlaubt somit flexible Kapitalabrufe und -rückgaben. Ziel ist es, innerhalb eines Jahres 500 Millionen US-Dollar von privaten Investoren einzuwerben.
Fokus auf Secondaries und Co-Investments
Das von HSBCs Versicherungssparte angeschobene Vehikel investiert in Secondaries und Co-Investments, die über verschiedene General Partners (GPs) eingebracht werden. Aktuell umfasst das Portfolio Beteiligungen an rund 10.000 Unternehmen mit einem Net Asset Value von 477 Millionen US-Dollar.
Strenge Bewertungsstandards im Fokus
„Es geht nicht nur darum, die NAVs der Manager als gegeben hinzunehmen. Es ist wichtig, dass die Bewertung so genau und belastbar wie möglich ist“, erklärte William Benjamin, Head of Alternative Solutions bei HSBC Asset Management. Die Strategie ziele darauf ab, vermögenden Privatpersonen Zugang zu Private Equity zu verschaffen, der bisher institutionellen Investoren vorbehalten war.
Private Markets als Wachstumsfeld für Retail-Kapital
HSBC AM verwaltete per Juni 2025 ein Gesamtvermögen von 808 Milliarden US-Dollar. Angesichts der begrenzten Allokationsspielräume institutioneller Investoren in Private Markets nutzen Asset Manager wie HSBC, BlackRock oder Goldman Sachs die Gelegenheit, ihr Angebot für private Kapitalgeber auszuweiten.
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