Zunehmende Allokationen treffen auf geringe Transparenz
Angesichts des starken Wachstums von Private Credit und der zunehmenden Allokationen institutioneller Anleger mangelt es bislang an standardisierten Instrumenten zur Risikobewertung dieser illiquiden Assetklasse. MSCI adressiert diesen Bedarf mit einem Modell, das auf der firmeneigenen Datenbasis Private Assets Universe aufbaut. Diese umfasst Cashflow- und Bewertungsdaten von über 1.500 Private-Capital-Fonds und wird durch die Private Capital Solutions-Taxonomie strukturiert.
Faktorbasiertes Modell ermöglicht tiefgehende Risikoanalysen
Das Modell erlaubt unter anderem:
die Zerlegung von Risiken über Private-Credit-Strategien hinweg (z. B. Corporate Lending, Asset-Backed Debt),
die Bewertung von Reaktionen auf makroökonomische Schocks,
Stresstests und Szenarioanalysen zur Einschätzung des Einflusses auf das Gesamtportfolio,
sowie die Modellierung illiquider Positionen durch MSCIs eigene Mapping- und Schätzverfahren.
Erweiterung der Analytics-Suite für Private Credit
Das neue Modell ergänzt bestehende Tools wie das MSCI | Moody’s Private Credit Risk Assessment, das sich auf Ausfallwahrscheinlichkeiten und Korrelationen konzentriert. Beide Lösungen sind über MSCI Barra One zugänglich und sollen Investoren dabei unterstützen, Risiken in Private Markets ebenso fundiert zu analysieren wie in öffentlichen Märkten.
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