APG vergibt erstes Infrastructure-Debt-Mandat über 425 Mio. Euro an Schroders Capital

Der niederländische Pensionsfonds APG steigt in Infrastructure Debt ein und beauftragt Schroders Capital mit einem Mandat über 425 Mio. Euro. Das maßgeschneiderte Portfolio kombiniert Impact-Ziele mit europäischem Infrastruktur-Fokus.

Private Debt

18.09.2025 14:34 Uhr
Maria Teresa Zappia, Global Head of Impact & Jerome Neyroud, Leiter Infrastructure Debt bei Schroders Capital / © PrivateMarkets360 / Schroders Capital
Maria Teresa Zappia, Global Head of Impact & Jerome Neyroud, Leiter Infrastructure Debt bei Schroders Capital / © PrivateMarkets360 / Schroders Capital

Erste Allokation in Infrastructure Debt

Wie Schroders Capital im Rahmen einer Mitteilung bekanntgab, hat APG das Infrastructure-Debt-Team der Private Debt & Credit Alternatives-Sparte mit der Umsetzung seines ersten Infrastructure-Debt-Mandats beauftragt. Das Mandatsvolumen beträgt 425 Mio. Euro. Im Mittelpunkt steht eine speziell entwickelte Investmentlösung, die auf nachhaltige und wirkungsorientierte Infrastrukturprojekte im europäischen Mid Market ausgerichtet ist.

Impact-Komponente im Fokus

Ein zentrales Element der Allokation ist eine dedizierte Impact-Komponente. Diese ermöglicht Investitionen in Infrastrukturkredite, die direkt auf die zentralen Impact-Themen von APG einzahlen, darunter Klimawandel, Energiewende, Kreislaufwirtschaft und Arbeitssicherheit. Grundlage bildet die Impact-Expertise von Schroders Capital, insbesondere in Zusammenarbeit mit BlueOrchard, der spezialisierten Impact-Investing-Sparte des Unternehmens. Jeder Impact-Asset erfüllt laut Schroders die Kriterien der Sustainable Development Investments Asset Owner Platform (SDI AOP) und wird anhand der IRIS+-Taxonomie gemessen1.

Teil einer neuen Strategie

APG agiert im Rahmen des Mandats auch als Cornerstone Investor der neuen Schroders-Strategie „HENRI“, die auf hochverzinste Infrastrukturprojekte fokussiert ist. Die Strategie investiert breit diversifiziert in europäische Mid-Market-Infrastruktur und ist aktuell unter anderem in Deutschland, Finnland, Frankreich und den Niederlanden im Vertrieb2.

Ausbau alternativer Kreditstrategien

Mit dem Schritt baut APG seine Aktivitäten im Bereich Real Asset Credit weiter aus. „Mit unseren ersten Schritten im Bereich Infrastructure Debt und unserem wachsenden Engagement für Impact-Kredite richten wir unser Kapital auf ein Ziel aus: langfristige Wertschöpfung bei gleichzeitiger Bewältigung globaler Herausforderungen“, so Menno van den Elsaker, Leiter Alternative Credits bei APG.

Schroders Capital unterstreicht, dass die Anlageklasse auch in volatilen Marktphasen stabile Cashflows generieren könne. Seit 2012 hat das Infrastructure-Debt-Team über 9 Mrd. Euro in mehr als 200 Transaktionen investiert.

Maria Teresa Zappia, Global Head of Impact bei Schroders, fügt hinzu: „Wir sind stolz darauf, mit zukunftsorientierten Institutionen wie APG zusammenzuarbeiten. Das Engagement hebt die überzeugenden Chancen hervor, die europäische Infrastructure-Debt-Anlagen für Pensionsfonds bieten – sie nutzen globale Megatrends und erzielen echten Impact, während sie gleichzeitig die gewünschten finanziellen Renditen erzielen."

Jerome Neyroud, Leiter Infrastructure Debt bei Schroders Capital, kommentiert: „Als Vorreiter im Bereich europäischer Infrastructure-Debt-Anlagen mit Sub-Investment-Grade-Rating wächst unsere führende Plattform weiter. Wir freuen uns sehr, dass APG uns mit der Verwaltung ihrer ersten Infrastructure-Debt-Allokation beauftragt hat. Dies ist ein Beweis für unsere Expertise und unterstreicht unser gemeinsames Engagement für Investitionen in kritische Infrastruktur. Infrastructure Debt weist auch in volatilen Zeiten weiterhin stabile Cashflows auf und ist damit ein wertvoller Diversifikator für Portfolios – ein besonders relevanter Faktor, nicht zuletzt im aktuellen Marktumfeld.“

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1 Jedes Impact-Asset weist eine positive Übereinstimmung mit den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung gemäß der Methodik der Sustainable Development Investments Asset Owner Platform (SDI AOP) auf. Der positive Impact wird durch die systematische Erfassung von Wirkungsmetriken nach der IRIS+-Taxonomie nachgewiesen, einem weltweit anerkannten System, das soziale und ökologische Ergebnisse im Bereich Impact Investing standardisiert.
2 Die Strategie ist bislang in Deutschland, Finnland, Frankreich und der Niederlande im Vertrieb.

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