Advent International hat für seinen aktuellen Buyout-Fonds 20 Mrd. US-Dollar an Kapitalzusagen erhalten. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Damit zählt der Fonds zu den wenigen großvolumigen Vehikeln, die im aktuellen Marktumfeld erfolgreich Kapital einwerben konnten.
Trotz schwieriger Rahmenbedingungen am Private-Equity-Markt - insbesondere geringeren Ausschüttungen an LPs infolge eines zurückhaltenden Deal-Umfelds - sei Advent auf starke Investorennachfrage gestoßen. Dies verdeutliche laut Bloomberg die anhaltende Attraktivität großvolumiger Buyout-Strategien.
Die in Boston ansässige Gesellschaft bleibt ihrer Kernstrategie treu und konzentriert sich weiterhin auf klassische, fremdfinanzierte Buyouts. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern verzichtet Advent bislang auf eine Ausweitung in Bereiche wie Private Credit oder Infrastruktur. Stattdessen prüft das Haus laut Bloomberg ergänzende Strategien innerhalb des Private-Equity-Bereichs, darunter ein Mid-Market-Vehikel mit einem Zielvolumen von über 3 Mrd. US-Dollar.
Bereits 2022 hatte Advent mit 25 Mrd. US-Dollar seinen bislang größten Fonds aufgelegt. Andere große Player wie CVC Capital Partners (26 Mrd. Euro) und Clayton Dubilier & Rice (26 Mrd. US-Dollar) konnten zuletzt ebenfalls rekordverdächtige Summen einwerben. Abschlüsse in dieser Größenordnung sind laut Bloomberg jedoch seltener geworden.
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