Wachstum von Tail-End Funds als strukturelle Herausforderung
Wie Atlas Resolution Partners im Rahmen einer Mitteilung bekannt gab, untersucht das White Paper The Rise of Tail-End Funds die wachsende Relevanz von Fonds am Ende ihres Lebenszyklus. Deren unrealisiertes Nettovermögen sei seit der Finanzkrise um das 11-Fache auf rund 1,8 Billionen US-Dollar gestiegen. Bis 2031 könnte dieses Volumen auf bis zu 4 Billionen US-Dollar anwachsen.
Limitierte Lösungen im Secondary Market
Trotz der Entwicklung innovativer Liquiditätslösungen im Secondary Market, etwa Continuation Vehicles, sei ein erheblicher Teil der Tail-End-Fälle nicht für solche Instrumente geeignet. Gründe dafür seien unter anderem fehlende Interessensangleichung, Asset-Qualität oder Governance-Probleme. Dies unterstreiche laut Atlas die Notwendigkeit alternativer Lösungsansätze.
Strukturelle Reformvorschläge im Fokus
Das White Paper analysiert neben den Ursachen für das Wachstum von Tail-End Funds auch bestehende Lösungsansätze und formuliert Empfehlungen für strukturelle Reformen, um bessere Ergebnisse für Investoren, Manager und Marktteilnehmer zu ermöglichen.
Ein Wendepunkt für Private Markets
„Tail-end Assets mit einem unrealisierten Volumen von fast 2 Billionen US-Dollar sind in den vergangenen fünfzehn Jahren schneller gewachsen als die Private Markets insgesamt und haben sich von einem Nischenthema nach der globalen Finanzkrise zu einem zentralen Indikator für Liquidität in den Private Markets entwickelt.“, sagte Kenneth Latz, Co-Founder und Managing Partner von Atlas Resolution Partners.
Mit dem Einstieg von 401(k)-Plänen in Private Markets stehe die Branche an einem Wendepunkt, der eine transparente und faire Lösung von End-of-Life-Situationen erfordere, so Latz weiter.
Atlas kündigte an, das Thema mit weiteren White Papers zu vertiefen. Ziel sei es, durch unabhängige Analysen und Markteinschätzungen den Diskurs über Private Markets, Liquidität und Governance voranzutreiben.
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