Private Equity als neue Kapitalquelle für NFL-Teams
Wie die NFL laut Bloomberg im Rahmen des USC Next Level Sports Conference mitteilte, habe sich Private Equity seit der regulatorischen Öffnung im vergangenen Jahr als bedeutende Kapital- und Liquiditätsquelle für NFL-Teams etabliert. Der Zugang zu zusätzlichem Kapital ermögliche es den Franchises, in Infrastruktur zu investieren und ihre Bilanzen zu stärken.
Gemäß den im Jahr 2024 eingeführten Richtlinien dürfen Private-Equity-Fonds passive, nicht stimmberechtigte Anteile von bis zu 10% an einem Team erwerben. Alle Investments unterliegen einer Mindesthaltedauer von sechs Jahren.
Alternative Asset Manager investieren zu Rekordbewertungen
Seit der Öffnung sind mehrere namhafte Alternative Asset Manager in NFL-Teams investiert. Arctos Partners beteiligte sich an den Buffalo Bills und Los Angeles Chargers. Ares Management erwarb einen Anteil an den Miami Dolphins, die mit 8,1 Mrd. USD bewertet wurden. Die Las Vegas Raiders veräußerten jeweils 7,5% an Egon Durban von Silver Lake Management und Michael Meldman von Discovery Land Company. Anfang Oktober wurde zudem bekannt, dass Sixth Street 3% an den New England Patriots übernimmt – bei einer Bewertung von über 9 Mrd. USD.
Strukturelle Modernisierung durch institutionelles Kapital
Mit der Öffnung für institutionelle Investoren reagiert die NFL auf die rasant steigenden Franchise-Bewertungen, die für Einzelpersonen oder Familien zunehmend unerschwinglich werden. Das Modell soll laut Bloomberg dazu beitragen, den Zugang zu Kapital flexibler zu gestalten und die Eigentümerstruktur langfristig zu modernisieren.
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