Senior-Finanzierung auf Basis von Heathrow-Slots
Apollo, über von ihm verwaltete Fonds und Beteiligungen, hat eine senior besicherte Finanzierung über 745 Mio. USD für Virgin Atlantic strukturiert. Die Sicherheit bilden Start- und Landerechte am Flughafen London Heathrow – einem der am stärksten frequentierten Drehkreuze weltweit.
Flotteninvestitionen und technologische Aufrüstung
Die Mittel sollen laut Virgin Atlantic unter anderem für den Ausbau und die Modernisierung der Flotte verwendet werden. Geplant sind zehn neue Airbus A330neo ab dem dritten Quartal 2026, ausgestattet mit erweiterten Premiumkabinen und sechs sogenannten Retreat Suites. Ab 2028 soll die bestehende Boeing-787-9-Flotte vollständig überholt werden, inklusive neuer Kabinenkonzepte in Upper Class und Premium.
Zudem kündigte Virgin Atlantic an, kostenloses Wi-Fi in Streaming-Qualität über Starlink auf der gesamten Flotte einzuführen. Die Finanzierung ermögliche es, „die beste Erfahrung am Himmel für unsere Gäste“ zu schaffen, so CEO Shai Weiss: „Der heutige Tag markiert eine wichtige Etappe auf unserem Weg, unsere Bilanz weiter zu stärken.“
Finanzstrukturierung mit breitem Beraterkreis
Apollo-Partner Ben Eppley kommentierte: „Wir freuen uns, mit Virgin Atlantic zusammenzuarbeiten – diese kreative, asset-backed Struktur erschließt wichtige Investitionsmittel.“ Auch Apollo-Partner Samuele Cappelletti betonte das Potenzial: „Virgin Atlantic ist eine etablierte Marke mit differenziertem Angebot, die gut positioniert ist für weiteres Wachstum.“
Gibson Dunn agierte als rechtlicher Berater für die Apollo-Fonds, während Apollo Capital Solutions Europe B.V. die Strukturierung übernahm. Redding Ridge Asset Management stellte Rating-Advisory-Dienstleistungen bereit. Citigroup fungierte als Platzierungsagent sowie Transaktions- und Ratingberater. Herbert Smith Freehills Kramer war rechtlicher Berater von Virgin Atlantic.
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