Wachstum seit 2020 mehr als verdoppelt
Laut dem aktuellen „Global Asset Monitor" von Ocorian, einem internationalen Dienstleister für Asset Servicing im Bereich Private Markets, hat sich das weltweite Volumen von Infrastruktur-Fonds seit 2020 mehr als verdoppelt – von 652 Milliarden auf nunmehr 1,35 Billionen US-Dollar. Allein seit Ende 2024 entspricht das einem Anstieg um 10%.
Prognose: 2,3 Billionen US-Dollar bis 2030
Für die kommenden fünf Jahre erwartet Ocorian ein weiteres Wachstum um rund 70%, was das globale Fondsvolumen auf 2,3 Billionen US-Dollar steigen lassen dürfte. Haupttreiber dieser Entwicklung sind laut Ocorian-Infrastrukturthemen wie künstliche Intelligenz, Energie-Transition und Dekarbonisierung.
Nordamerika und Europa dominieren Fonds-Domizile
Der Analyse zufolge stammen rund 47% der Infrastruktur-Assets aus Nordamerika, während etwa 40% in Europa verortet sind. Betrachtet man jedoch den Sitz der Fonds, liegen Nordamerika und Europa mit jeweils über 500 Milliarden US-Dollar nahezu gleichauf. Auf Asien entfallen rund 222 Milliarden US-Dollar; andere Regionen wie Afrika, die Middle East oder Australasien spielen bisher eine untergeordnete Rolle.
Yegor Lanovenko, Global Co-Head of Fund Services bei Ocorian sagt dazu: „Die Wachstumsimpulse kommen hier vor allem aus den Bereichen KI-Infrastruktur, Energiewende und Dekarbonisierung. Diese Themen zeigen, dass Investoren zunehmend langfristiges Kapital in essenzielle Vermögenswerte lenken, die wirtschaftliche Resilienz und nachhaltige Erträge unterstützen.“
Über die Methodik
Die Daten des „Global Asset Monitors" basieren überwiegend auf Quellen wie Preqin und FactSet. Da private Marktinformationen häufig nur verzögert vorliegen, wurde mit sogenannten „Nowcasts“ gearbeitet – einer Hochrechnung aktueller Entwicklungen auf Basis öffentlicher Marktdaten. Alle Werte wurden in US-Dollar umgerechnet.
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