Fokus auf globale Skalierung und technologische Weiterentwicklung
Intersec, ein französisches Unternehmen für AI-gestützte Metadatenlösungen mit Schwerpunkt auf Sicherheitsanwendungen für Behörden und Telekommunikationsanbieter, wird künftig mehrheitlich von Tikehau Capital, Revaia und dem bestehenden Management-Team gehalten. Im Rahmen der Partnerschaft soll Kapital für gezielte Zukäufe sowie Investitionen in Forschung und Entwicklung bereitgestellt werden.
„Dies wird einen einzigartigen und transformativen Meilenstein für Intersec darstellen, der vollständig mit unserer Strategie übereinstimmt, unsere Position im Bereich Safety und Security auf globaler Ebene zu festigen“, sagte Yann Chevalier, CEO von Intersec. Er betonte, dass die Expertise der neuen Partner bei der Skalierung technologieorientierter Unternehmen die Wachstumsambitionen von Intersec sinnvoll ergänze.
Technologie für sicherheitskritische Infrastrukturen
Intersec unterstützt laut eigenen Angaben seit Jahren staatliche Stellen und Netzbetreiber weltweit bei Anwendungen wie Bevölkerungswarnungen, Notfallkoordination und der Unterstützung von Strafverfolgungsbehörden. Die Lösungen sind in zahlreichen Ländern im 24/7-Betrieb im Einsatz. Zwischen April 2022 und März 2025 wuchs der wiederkehrende Umsatz (ARR) im Schnitt um 37 Prozent pro Jahr.
Quentin Besnard, Executive Director bei Tikehau Capital, erklärte: „Wir freuen uns, Mehrheitspartner von Intersec zu werden, dessen fortschrittliche Geolokalisierungs- und AI-Technologie eine entscheidende Rolle bei der Stärkung der europäischen Souveränität spielt.“ Laut Besnard handelt es sich um die 20. Transaktion innerhalb der Cybersecurity-Strategie von Tikehau Capital.
Auch Jérémie Falzone, Partner bei Revaia, sieht großes Potenzial: „Intersec vereint souveräne Technologie, tiefgreifende Engineering-Kompetenz und eine bewährte globale Präsenz, ein seltenes Profil im heutigen Markt.“
Abschluss bis Ende Q1 2026 erwartet
Die bisherigen Investoren – darunter Innovacom, Highland Europe, Crédit Mutuel Innovation, Cisco Investments, Omnes Capital, Turenne Groupe und weitere – haben dem Deal zugestimmt. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen und der Konsultation mit den Arbeitnehmervertretungen. Ein Closing wird vor Ende des ersten Quartals 2026 erwartet.
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