Strategie und Marktfokus
Der neue Fonds, offiziell als Adams Street Private Equity Global Fund geführt, folgt der Strategie des bereits in den USA etablierten ASPEN-Programms. ASPEN Lux investiert weltweit in kleine und mittelständische Unternehmen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den wachstumsstarken Sektoren Technologie und Gesundheitswesen liegt. Ziel ist es, Anlegern Zugang zu innovativen Portfoliounternehmen zu bieten, die nicht an öffentlichen Börsen gehandelt werden.
Jeffrey Diehl, geschäftsführender Gesellschafter und Head of Investments bei Adams Street, ordnet den Start als konsequente Weiterentwicklung ein: „ASPEN Lux steht für die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Evergreen-Lösungen, die es qualifizierten Anlegern in Europa, Großbritannien und Asien ermöglichen, an unserer globalen Private Equity-Plattform teilzunehmen.“
Struktur und Flexibilität für Anleger
Im Gegensatz zu traditionellen geschlossenen Privatmarktfonds ist ASPEN Lux als „Evergreen“-Vehikel konzipiert. Dies bedeutet, dass der Fonds unbefristet läuft und eine flexiblere Kapitalbereitstellung sowie ein effizientes Recycling von Rückflüssen ermöglicht.
- Zeichnung und Liquidität: Anleger können monatlich zeichnen; Rückkäufe werden vierteljährlich angeboten.
- Mindestanlage: Die Beteiligung ist ab einer Summe von 100.000 EUR, GBP oder USD möglich.
- Verfügbarkeit: Der Fonds ist für den Vertrieb in ausgewählten Ländern außerhalb der USA vorgesehen und wird in den Währungen EUR, GBP und USD angeboten.
Jim Walker, Partner und Global Head of Wealth, betont den Nutzen für die Zielgruppe: „Globale Investoren suchen nach Lösungen, die das Potenzial für langfristige Kapitalwertsteigerungen bieten, verbunden mit Transparenz, Abstimmung und Zugang zu denselben hochwertigen Private-Equity-Anlagen wie institutionelle Investoren.“
Risikoprofil und Anlagehorizont
Trotz der angebotenen Liquiditätsoptionen unterstreicht das Unternehmen, dass es sich um eine langfristige Anlage handelt. Eine Haltedauer von mindestens fünf bis zehn Jahren wird empfohlen, um die spezifische Risikoprämie von Private Equity voll auszuschöpfen.
Da die zugrunde liegenden Vermögenswerte grundsätzlich illiquide sind, unterliegen Rücknahmen bestimmten Grenzen – in der Regel bis zu 5% des Nettoinventarwerts pro Quartal. Zudem weist Adams Street darauf hin, dass die Anlage mit unternehmertypischen Risiken, einschließlich eines möglichen Kapitalverlusts, verbunden ist.
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