H.I.G. Capital gab den finalen Abschluss seines vierten europäischen Fonds für das untere Mittelstandssegment bekannt. Die Platzierung dauerte lediglich sechs Monate und war aufgrund der hohen Nachfrage bestehender sowie neuer institutioneller Anleger überzeichnet.
Fokus auf operative Komplexität
Die Strategie des Fonds bleibt der bisherigen Linie des Unternehmens treu: Erworben werden Mehrheitsbeteiligungen an europäischen Unternehmen, die durch operative Komplexität oder ungenutzte Managementpotenziale gekennzeichnet sind. Laut Wolfgang Biedermann, Leiter der europäischen Private-Equity-Sparte bei H.I.G., ist der Zeitpunkt für den Start des Fonds ideal, da „komplexe Situationen und schwierige Transaktionsdynamiken“ derzeit attraktive Einstiegschancen böten.
Langjährige Präsenz und Expertise
Die Co-Gründer Sami Mnaymneh und Tony Tamer betonten die Wettbewerbsvorteile ihrer Struktur: „Die globale Plattform von H.I.G. verleiht uns die Größe, die Ressourcen und die operativen Fähigkeiten, mit denen wir uns im Mittelstand differenzieren.“
H.I.G. ist seit 19 Jahren in Europa aktiv und verfügt über ein Netzwerk von mehr als 150 Investmentexperten an Standorten wie London, Hamburg, Paris, Madrid und Mailand. Seit dem Jahr 2007 hat die Gesellschaft in der Region bereits 92 Plattform-Investments realisiert.
Marktausblick
Der erfolgreiche Abschluss von Europe Capital Partners IV unterstreicht einen aktuellen Trend im Sektor: Während das Fundraising-Umfeld insgesamt selektiver wird, gelingt es etablierten Managern mit klarem operativem Fokus weiterhin, signifikantes Kapital für europäische Buyouts zu mobilisieren.
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