Strategischer Ausbau und Verkauf
Vault Digital Infrastructure wurde 2018 als Joint Venture von CVC DIF (49%), Northleaf (49%) und Landmark Dividend (2%) gegründet. Ziel war der Aufbau eines Portfolios aus operativen Rechenzentren. In den vergangenen sieben Jahren entwickelte sich das Unternehmen von einem einzelnen Standort zu einer diversifizierten Plattform mit einer Kapazität von insgesamt 75 Megawatt (MW).
Das Portfolio besteht aus sieben aktiv betriebenen Co-Location- und Enterprise-Rechenzentren in zentralen US-Märkten. Laut den Partnern zeichnen sich die Anlagen durch eine hohe Mieterbonität und stabile Cashflows aus, die durch die steigende Nachfrage im digitalen Sektor gestützt werden.
Wertsteigerung durch Konsolidierung
Während der Haltedauer setzten die Eigentümer verschiedene wertsteigernde Maßnahmen um. Dazu gehörten Mietvertragsverlängerungen, Kapazitätserweiterungen an den Standorten sowie die Optimierung der Finanzierungsstrukturen.
Andrew Freeman, Partner bei CVC DIF, ordnet den Verkauf als Erfolg ein: „Wir haben das Portfolio erfolgreich skaliert, das mit seinen strategisch günstigen Standorten und einem diversifizierten Blue-Chip-Kundenstamm nun eine attraktive Plattform für künftiges Wachstum darstellt.“
Fokus auf den Mittelmarkt
Der Verkauf markiert für die beteiligten Investmentfirmen einen planmäßigen Ausstieg. Northleaf betonte dabei die Bedeutung der Konsolidierungsstrategie für den Erfolg des Projekts. Chris Rigobon, Managing Director bei Northleaf, erklärte: „Wir haben eine erhebliche Wertschöpfung erzielt, indem wir Vault durch eine durchdachte Konsolidierungsstrategie, die sich auf einzelne Rechenzentren konzentrierte, von einer einzelnen Anlage zu einer skalierten Plattform ausgebaut haben.“ Auch Karlton Holston von Landmark Dividend hob die erfolgreiche Zusammenarbeit hervor und verwies auf die führende Position seines Unternehmens im Sektor der digitalen Infrastruktur.
Über die finanziellen Details der Transaktion mit Igneo Infrastructure Partners, der Infrastruktursparte von First Sentier Investors, wurde Stillschweigen vereinbart. Beraten wurde die Verkäuferseite rechtlich von der Kanzlei Akin Gump Strauss Hauer & Feld LLP.
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