BlackRock Aladdin hat den Abschluss der technologischen Integration von Preqin in seine spezialisierte Private-Market-Plattform eFront bekannt gegeben. Mit diesem Schritt führt das Unternehmen Marktdaten, Analysen und Portfoliomanagement-Tools in einem einzigen Workflow zusammen. Institutionelle Investoren können damit den gesamten Investitionszyklus – von der ersten Recherche bis hin zum laufenden Monitoring – über eine zentrale Schnittstelle steuern.
Vernetzung von Marktdaten und Analyse
Die Integration zielt darauf ab, die Informationslücke zwischen öffentlichen und privaten Märkten zu schließen. Durch den Zugriff auf Daten von über 14.000 Fonds können Anleger fundierte Due-Diligence-Prüfungen durchführen und Manager auf Basis von Strategie, Erfolgsbilanz und operativer Performance vergleichen. KI-gestützte Funktionen unterstützen zudem bei der Erstellung von Shortlists und der Liquiditätsplanung.
Sloane Collins, BlackRocks Produktleiterin für Aladdin Private Markets, betont die strategische Bedeutung: „BlackRock Aladdin definiert den Standard für Technologie und Daten in privaten Märkten neu. Zum ersten Mal können Kunden Pre-Investment-Intelligence und Post-Investment-Analytics in einem einzigen, integrierten Workflow zusammenführen.“ Dies verringere den Abstand zwischen der Verwaltung privater und öffentlicher Portfolios.
Effizienzsteigerung im Portfoliomanagement
Nach erfolgter Investition ermöglicht die Plattform ein automatisiertes Monitoring. Leistungs- und Cashflow-Daten der Fondsmanager fließen direkt in eFront ein, was die Berichterstattung beschleunigt und eine präzisere Risikoüberwachung erlaubt.
Laut Collins ist dies das direkte Ergebnis der Preqin-Übernahme: „Dies bestätigt, was wir mit der Übernahme von Preqin erreichen wollten – eine Kombination aus reichhaltigen Daten, fortschrittlicher Analytik und skalierbarer Technologie, die Investoren hilft, private Märkte mit Klarheit und Vertrauen zu navigieren.“
Ganzheitlicher Ansatz für institutionelle Anleger
Mit der Erweiterung festigt BlackRock Aladdin seine Position als Anbieter einer „gemeinsamen Datensprache“ für das gesamte Portfolio. Das Angebot richtet sich an ein breites Spektrum institutioneller Akteure, darunter Banken, Pensionskassen und Versicherer, die ihre Allokationen in privaten Märkten ausweiten und dabei auf eine integrierte technologische Infrastruktur angewiesen sind.
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